Trainerkarussell Marco Kurz soll Hoffenheim retten

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Die heißesten Entlassungskandidaten

Kurz vor Weihnachten ist es durch die Entlassungen von Huub Stevens auf Schalke und Markus Babbel in Hoffenheim unruhig auf dem Trainermarkt der Bundesliga. Nun hat sich Hoffenheim für den Ex-Lauterer Marco Kurz entschieden, Schalke baggert angeblich am Mainzer Thomas Tuchel.

Marco Kurz war seit seiner Entlassung beim 1. FC Kaiserslautern im März bei vielen Klubs im Gespräch, zuletzt bei Zweitligist SG Dynamo Dresden. Doch nun hat der gebürtige Stuttgarter einen passenden Job gefunden. Der 43-Jährige löst Interimscoach Frank Kramer 1899 Hoffenheim ab, der den Trainerposten des am 3. Dezember beurlaubten Markus Babbel übernommen hatte. Das bestätigte der Verein am Dienstag.

Laut Medienberichten soll er einen leistungsbezogenen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 erhalten. Er tritt seinen Posten offiziell am 1. Januar an. Manager Andreas Müller ist mit Kurz seit langem befreundet. 1996 holten sie zusammen den Uefa-Pokal. Eine offizielle Bestätigung der gemeinsamen Zusammenarbeit ist nur noch Formsache.

Am 3. Dezember hatten sich die Kraichgauer von Chefcoach Markus Babbel getrennt. Das Modell mit Interimstrainer Frank Kramer scheiterte. Hoffenheim liegt nach einer völlig misslungenen Hinrunde mit 12 Punkten auf Relegationsplatz 16.

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Der FC Schalke setzt nach der Entlassung von Huub Stevens ebenfalls auf einen Stuttgarter - zumindest bis Saisonende soll Assistenztrainer Jens Keller die «Königsblauen» wieder in die Spur bringen.

Für die Zeit danach, so meldet der Boulevard, heißt der Wunschkandidat von S04-Manager Horst Heldt Thomas Tuchel. Wegen der Spekulationen sah sich Tuchel - ebenfalls Schwabe und Anfang der 1990er Jahre gemeinsam mit Jens Keller beim VfB Stuttgart - am Montag sogar genötigt, Kontakte nach Gelsenkirchen zu dementieren. «Das Thema muss beendet sein. Bis heute gab es mit keinem von Schalke weder als Jugendtrainer noch jetzt bei den Profis ein Gespräch. Ich habe mich mehrmals öffentlich zu Mainz bekannt und tue diese tagtäglich mit meiner Arbeit», betonte Tuchel.

Tuchel selbst hatte derlei Spekulationen als Gast im Aktuellen Sportstudio am Samstagabend sogar selbst befeuert, indem er auf die Frage nach seinen Zukunftsplänen eindeutige Aussagen vermied. «Dass ich definitiv bis 2015 bleibe, kann ich nicht sagen. Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Natürlich will ich mal um Titel spielen, in der Champions League dabei sein», erklärte Tuchel. Aber dann müsse ein «großes Gesamtpaket» stimmen, schließlich könne er in Mainz in Ruhe seine Vorstellungen vom Fußball verwirklichen.

Vehement wehrt sich Mainz-Manager Christian Heidel bereits jetzt gegen jegliche Avancen aus Gelsenkirchen. Eher käme Lionel Messi nach Mainz, als dass Tuchel im Sommer nach Schalke ginge. «In dem Fall bin ich nicht gesprächsbereit. Es gibt weder im Winter noch im Sommer eine Auflösung des Vertrages. Auch wenn einer 30, 60 oder 70 Millionen Euro bieten würde», sagte Heidel vor dem Duell auf Schalke.

Brisant: An diesem Dienstag treffen Mainz und Schalke im Achtelfinale des DFB-Pokal aufeinander. Verfolgen Sie dieses und die weiteren Pokalduelle im news.de-Liveticker.

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kru/jag/news.de/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • putinfanatiker
  • Kommentar 1
  • 18.12.2012 15:26

Marco Kunz soll Hoffenheim retten ??? Na dann viel ERFOLG eher ERFOLGLOS wuerde ich mal sagen , ab in die 2.BL da gehoert Ihr hin

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