Champions League Die Bundesliga rockt Europa

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Von news.de-Redakteur
Triumphzug der deutschen Spitzenklubs: Zur Halbzeit der Vorrunde in der Champions League stehen Dortmund und Schalke an der Spitze ihrer Gruppen, und auch der FC Bayern ist auf Achtelfinalkurs. Die Unterschiede zwischen Europas Topligen werden immer kleiner.

Europas Fußballfans und Fachleute staunten nicht schlecht. Wie bereits zum Auftakt der Königsklasse haben auch am dritten Spieltag der Champions League alle drei deutschen Teams ihre Duelle gewonnen. Nach der Hälfte der Vorrunde führt Borussia Dortmund die Gigantengruppe D an - trotz der Konkurrenz des spanischen, englischen und niederländischen Meisters.

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Und auch der FC Schalke 04 blickt nach dem 2:0-Triumph bei Arsenal London mit sieben Punkten aus drei Partien von der Gruppenspitze auf die Vorrundengegner herab. Nur der FC Bayern muss auf Rang drei hinter den punktgleichen Teams aus Valencia und Borrissow noch zulegen, krampfte sich aber in Lille zu einem mühsamen 1:0-Sieg, sodass in München keiner ernsthaft um den Einzug in das Achtelfinale bangen muss.

BVB und Schalke auf Augenhöhe mit Europas Elite

Die englischen Klubs hingegen haben allesamt Probleme. Arsenal patzte bekanntlich gegen Schalke, Manchester City verlor 1:3 in Amsterdam, der FC Chelsea unterlag 1:2 in Donezk und Manchester United mühte sich zu einem 3:2-Heimsieg gegen Sporting Braga. Und auch die italienischen Vereine haben ihre liebe Mühe in der Champions League. Der AC Milan verlor in Malaga (0:1) und Juventus Turin musste sich beim Debütanten Nordsjaelland mit einem 1:1 begnügen.

Die Bundesligaspitze hat gegenüber der einst übermächtigen Konkurrenz aus Spanien, England und Italien nicht nur aufgeholt; BVB und Schalke begegnen der europäischen Elite auf Augenhöhe. Spätestens nach den grandiosen Siegen vom Mittwochabwnd wird die Ruhrpottklubs ganz sicher keine Mannschaft mehr unterschätzen.

Anders als im DFB-Team: die Defensivtaktik der Klubs stimmt

Was den Marktwert ihrer Kader angeht, befinden sich Dortmund (Rang 15 in der Welt) und Schalke (Platz 24) im weltweiten Vergleich zwar noch immer im Mittelfeld. Doch durch TV- und Sponsorenmillionen rücken die deutschen Vertreter auch im finanziellen Ranking Platz für Platz nach vorn. In den Mannschaften passt mittlerweile das Verhältnis zwischen Talent und Reife. Dass Deutschland mittlerweile die begehrtesten Talente Europas zu bieten hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Reus, Götze und Co. können an einem guten Tag auch die besten Spieler Europas schlagen. Doch anders als derzeit in der Nationalmannschaft stimmt in den Vereinen inzwischen auch die Taktik in der Defensive.

Wenn ab 2015 das Financial Fair Play gilt, werden sich die Unterschiede zwischen Europas Spitzenteams weiter nivellieren. Uli Hoeneß predigt es schon seit Jahren: Die Bundesligavereine könnten in einigen Jahren den europäischen Fußball dominieren wie bislang die englischen und spanischen Klubs.

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/news.de

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