Deutsche erfolgreich Formel-1-Piloten fliegen in Spa

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Von Jens Marx
Das Rennen in Spa begann mit einem Horrorcrash: Grosjean und Hamilton flogen über Alonso, für alle drei war das Rennen vorbei. Der lachende Vierte war Jenson Button, und auch Vettel und Schumacher können mit ihrer Ausbeute in Belgien zufrieden sein.

Ein Horrorcrash, stark auftrumpfende Deutsche und ein souveräner Start-Ziel-Sieger Jenson Button. Großer Gewinner beim spektakulären Großen Preis von Belgien war aber Sebastian Vettel im Red Bull mit einem kaum für möglich gehaltenen zweiten Platz. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister machte damit nach der fünfwöchigen Sommerpause im Titelrennen gewaltig an Boden gut auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, der gleich zu Beginn ausschied.

Denn das Rennen in Spa begann mit einem Horrorcrash: Romain Grosjean krachte nach einer sinnlosen Attacke kurz nach dem Start in Lewis Hamilton und beide Autos verhakten sich ineinander. Danach flog der französische Lotus-Pilot über Fernando Alonsos Ferrari und auch der Brite Hamilton hob in seinem McLaren vom Boden ab. Alonso wurde gedreht und blieb im Kiesbett erst einmal geschockt im Cockpit sitzen, ehe ihm Streckenposten aus dem Wrack halfen. Der Formel-1-Arzt war zu ersten Untersuchungen gleich zur Stelle. Das Safety Car neutralisierte das Rennen drei Runden lang.

Alonso und Hamilton scheiden nach Grosjeans Attacke aus

Nach ersten Informationen überstand der Spanier den Unfall unverletzt. «Hi! Danke für all die unterstützenden Nachrichten. Mir geht es gut und ich denke schon zu 100 Prozent an Monza», gab Alonso später per Twitter Entwarnung. Für den WM-Spitzenreiter bedeutete dieser unverschuldete K.o. den erste Nuller nach zuletzt 23 Grand Prix in den Punkten und einen herben Rückschlag im Titelrennen, auch wenn er Platz eins verteidigen konnte.

Hamilton, der das letzte Rennen vor der Sommerpause in Ungarn gewonnen hatte, musste seinen völlig lädierten McLaren ebenfalls frustriert abstellen. Auch der als Vierter gestartet Mexikaner Sergio Perez wurde im Sauber unschuldiges Opfer des spektakulären Unfalls. «Es war ein guter Start, dann krachte es», sagte Grosjean. «Ich bin froh, dass alles gesund sind.»

Vettel, Schumacher und Hülkenberg trumpfen auf

Die Deutschen trumpften nach ihrem blamablen Abschneiden in der Qualifikation am Samstag im Rennen groß auf. Vettel verlor durch den Startcrash zwar einige Plätze. Der zweifache Champion kämpfte sich mit knallharten, aber fairen Überholmanövern jedoch Platz um Platz nach vorne. Der Vorjahressieger aus Heppenheim fuhr wie entfesselt. Bis zu seinem ersten Reifenwechsel in der 22. von 44 Runden schob sich Vettel sogar sensationell auf Rang zwei vor

Jubilar Michael Schumacher holte in seinem 300. Grand Prix in seinem «Wohnzimmer» in den Ardennen als Siebter wie erhofft Punkte. Er zählte auf dem 7004 Kilometer langen Traditionskurs zu den Profiteuren des Anfangschaos. Von Position 13 ins Rennen gegangen, war er plötzlich Fünfter und schob sich sogar auf Rang drei und schließlich Platz zwei vor. Vor seiner abrupten Boxeneinfahrt kurz vor Halbzeit lieferte sich der Mercedes-Mann aus Kerpen mit seinem Kumpel Vettel ein Wahnsinnsduell. Die Rennkommissare untersuchten die Harakiri-Aktion nach dem Rennen.

Ganz großer Gewinner war jedoch Hülkenberg. Der Force-India-Pilot aus Emmerich stieg in dem verrückten Rennen bis zu seinem ersten Boxenstopp in der 14. Runde vorübergehend als Zweiter sogar zum ersten Button-Verfolger auf.

Jenson Button einsamer Sieger

Nico Rosberg (Wiesbaden) belegte noch den elften Platz. Der Mercedes-Pilot hatte nach einem verkorksten Qualifying und einer Rückversetzung um fünf Startpositionen wegen eines Getriebewechsels als Vorletzter losfahren müssen. Timo Glock (Wersau) wurde im Marussia-Virgin 15.

Button verteidigte seine erste Pole-Position mit McLaren problemlos. Der Ex-Champion konnte auch nach der Safety-Car-Phase in seinem 50. Rennen mit dem britischen Traditionsteam die Spitzen halten. Button fuhr ein einsames Rennen und gewann nach insgesamt 308,052 Kilometer in 1:29:08,530 Stunden. Vettel lag 13,624 Sekunden zurück.

Nach zwölf von 20 Grand Prix verteidigte Alonso die WM-Führung mit 164 Punkten. Titelverteidiger Vettel (140) verkürzte seinen Rückstand auf 24 Zähler. Er schob sich zugleich an seinem australischen Teamkollegen Mark Webber (132), der in Belgien Sechster wurde, auf Gesamt zwei vorbei.

iwi/news.de/dpa

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