Hammergruppe für den BVB Endlich Zeit sich wirklich zu beweisen!

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Seit Juli 2013 arbeitet sie bei Sport1 als Moderatorin, Field Reporterin und Beitragsmacherin.[2] (Foto) Zur Fotostrecke

Von news.de-Redakteur
Borussia Dortmund hat die schwerste Gruppe der diesjährigen Champions-League-Saison erwischt. Doch gerade das ist das Glück des Deutschen Meisters. Endlich haben sie die Möglichkeit, international wieder eine beachtliche Rolle zu spielen.

Nun muss der amtierende Deutsche Fußballmeister in der Champions-League-Saison 2012/13 also in der sogenannten Hammergruppe antreten. Und schon jammert ganz Fußball-Deutschland über die Duelle mit den vermeintlich überirdischen Gegnern. Da wird über die TV-Sender geschimpft, die auf einer Verteilung der Bayern- und Dortmundpartien auf zwei Wochentage beharrte oder schlicht die Gerechtigkeit des wieder einmal ungnädigen Fußballgotts angezweifelt.

Zugegeben: Mit Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam, die in ihren Ländern den Meistertitel abräumten, hat Borussia Dortmund schwere Kontrahenten zugelost bekommen. Doch genau das ist das Prinzip der Champions League, oder? Die besten Europas spielen gegeneinander.

Außerdem: Es sind definitiv die sportlich attraktivsten Gegener. Und das ist doch genau das, was sich die BVB-Verantwortlichen gewünscht haben. Wer zweimal in Folge die nationale Konkurrenz in der Bundesliga derart souverän beherrscht und sich mit begeisterndem Fußball die Meisterschale und zuletzt auch den DFB-Pokal sichert, muss sich zum Ziel setzen, auch in der Champions League eine gewichtige Rolle spielen zu wollen. Was hat der BVB schon zu verlieren? Viel peinlicher als das maue Ausscheiden in der vergangenen Spielzeit als man sich mit nur vier Punkten aus sechs Spielen, als Gruppenletzter von der europäischen Bühne verabschieden musste, kann es kaum werden.

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Deshalb sind die Reaktionen von BVB-Trainer Jürgen Klopp, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc, der 1997 selbst mit dem BVB die Champions League gewann, umso lobenswerter. Wenn Klopp sagt: «Diese Gruppe löst ausschließlich Vorfreude, Gänsehaut und Nervenkitzel aus», ist das nicht nur sein üblicher Daueroptimismus. Es zeigt das neue Selbstverständnis der Borussia. Das hat auch Geschäftsführer Watzke verinnerlicht, der zugleich das Weiterkommen einfordert: «In so einer Gruppe werden Helden geboren.» Und Fußball-Helden jammern nicht über Losglück oder fragwürdige TV-Machenschaften. Helden nehmen ihre Aufgaben an. So wie der BVB.

Übrigens: Der FC Bayern München hat sowohl Manchester City als auch Real Madrid in der vergangenen Champions League Saison geschlagen. Zeit für Dortmund, auf internationalem Parkett mit dem Deutschen Rekordmeister gleichzuziehen.

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