Bayern-Sieg in Fürth Müllers entscheidendes Abstaubertor

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Der FC Bayern München wird seine erste Bundesliga-Dienstreise nach Fürth in guter Erinnerung behalten. Der deutsche Rekordmeister feierte am ersten Spieltag einen abgebrühten 3:0-Pflichtsieg bei Greuther Fürth.

Der Aufsteiger wehrte sich bei seiner Premiere im Fußball-Oberhaus nach Kräften, heimste viel Applaus seiner euphorisierten Anhänger ein, wird aber seine Punkte im Kampf gegen den Abstieg gegen schwächere Gegner sammeln müssen.

«Es ist sehr positiv, die Jubiläums-Saison mit einem Sieg zu beginnen», kommentierte Bayern-Trainer Jupp Heynckes: «Die Mannschaft hat demonstriert, dass wir diese Saison erfolgreich sein wollen.» Knackpunkt vor 18.000 Zuschauern in der ausverkauften Fürther Arena war das Abstaubertor von Thomas Müller nach einem Eckball in der 43. Minute. «Das war entscheidend», meinte Fürths Präsident Helmut Hack.

Neuzugang Mario Mandzukic (59.) und ein Eigentor von Thomas Kleine (79.), der eine Flanke von Arjen Robben ins eigene Tor verlängerte, sorgten nach der Pause für einen standesgemäßen Münchner Sieg. «3:0 - damit kann man sehr zufrieden sein», meinte Kapitän Philipp Lahm. «Wir mussten nach dem Rückstand etwas mehr Risiko gehen, dass nutzen die Bayern mit ihrer individuellen Klasse gnadenlos aus», erklärte Fürths Trainer Mike Büskens.

Heynckes relativierte vor dem Anpfiff zunächst einmal eigene Interview-Aussagen in der Süddeutschen Zeitung (Samstag), mit denen er seinen allseits erwarteten Übergang ins Rentnerleben am Saisonende mehr als nur angedeutet hatte. Am 30. Juni 2013 läuft der Vertrag des 67-Jährigen aus. «Ich habe nicht gesagt, dass ich dann aufhöre», erklärte Heynckes am Samstagnachmittag.

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Schweinsteiger auf der Bank

Die Fußball-Bühne verlassen will der Coach nach den drei zweiten Plätzen der Vorsaison nicht ohne eine Trophäe. Der Marathonlauf zum 23. Meistertitel begann in der kleinsten Bundesliga-Arena durchaus mühsam. «Wir haben uns richtig schwergetan in der ersten Halbzeit», gestand Robben. Ohne Franck Ribéry (fiebrige Erkältung) fehlte es an Tempo und Spielwitz. Der noch nicht wieder ganz fitte Nationalspieler Bastian Schweinsteiger saß bis zur 72. Minute zunächst auf der Bank.

Gegen extrem defensiv eingestellte Fürther brachten die Bayern lange nicht mehr als uninspirierten Ballbesitzfußball zustande. Mit großer Laufbereitschaft hielten die Fürther kompakt dagegen, offensiv wurde der Aufsteiger allerdings nicht gefährlich.

Neuzugang Xherdan Shaqiri, der für Ribéry ins Münchner Team gekommen war, verlor oft den Ball. Später aber war der Schweizer am 1:0 und 2:0 beteiligt. Beim Münchner Führungstor kam Innenverteidiger Dante nach Shaqiris Ecke zum Kopfball. Heinrich Schmidtgal rettete für Fürth auf der Torlinie, der hellwache Müller staubte ab.

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Der Rückstand nötigte Liga-Neuling Fürth nach dem Wechsel zu mehr Initiative. Das Spiel wurde offener, den Bayern eröffneten sich jetzt mehr Räume. Diese nutzte der Favorit: Shaqiri schickte den bis dahin wirkungslosen Robben steil. Den Schuss des Niederländers konnte Torwart Max Grün parieren, aber Mandzukic war per Kopf zur Stelle. Es war bereits das vierte Pflichtspieltor des kroatischen Neuzugangs. In der zweiten Hälfte habe sein Team «sehr clever, sehr souverän, sehr klug» agiert, lobte Heynckes. Die eingewechselten Claudio Pizarro und Schweinsteiger hätten das Ergebnis sogar noch höherschrauben können.

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boi/news.de/dpa

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