Olympia 2012 Zuspruch für Fechterin Duplitzer

Sie geht hart mit den Olympia-Verantwortlichen ins Gericht, dafür bekommt sie nun eine Menge Unterstützung. Imke Duplitzer befürchtet ein massives Nachwuchsproblem - ein Trainerproblem gibt es ihrer Meinung nach nun schon.

Olympia 2012
Die deutschen Hoffnungen in London
Juliane Schenk (Foto) Zur Fotostrecke

Fechterin Imke Duplitzer hat nach ihrer harschen Kritik am Zustand des deutschen Sports nach eigenen Angaben großen Zuspruch erhalten.

«Mir ist fast das Facebook-Profil explodiert und ich hab' jede Menge Mails gekriegt, auch von Trainerkollegen, von Athleten, die gesagt haben: ‹Super, dass du den Mund aufgemacht hast›», sagte die 36-Jährige im ZDF-Morgenmagazin.

«Keiner möchte sich wirklich den Mund verbrennen, man möchte nicht aus dem Förderungssystem rausfliegen. Und es ist sehr schwer, bestehende Strukturen infrage zu stellen», meinte sie weiter. Leistungssportler dürften nicht nur wahrgenommen werden als Athleten, die etwa bei Olympia «ein bisschen die Fahne hochhalten».

Duplitzer hatte kurz vor ihrer fünften Olympia-Teilnahme in der Bild harsche Kritik am Internationalen Olympischen Komittee (IOC) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geübt. Das System im deutschen Sport sei «völlig daneben». Zudem prophezeite sie für die Zeit nach den Spielen in London ein großes Nachwuchsproblem. Ein massives Trainerproblem gäbe es jetzt schon; viele Sportler würden sich bei ihr über die Rahmenbedingungen beschweren, Trainer würden kaum genug Geld verdienen und lieber im Ausland arbeiten.

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Olympia 2012
Daten, Fakten und Geschichten
Paul Biedermann schwimmt um Gold. (Foto) Zur Fotostrecke

beu/news.de/dpa

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