Bundesliga HSV-Profis prügeln sich im Training

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Das geht ja gut los. Die HSV-Profis sorgen mit einer Prügelei im Training für den ersten Bundesliga-Eklat des Sommers. Abwehrspieler Slobodan Rajkovic geht auf Sturmtalent Heung-Min Son los und verletzt Tolgay Arslan schwer. Der HSV supendiert Rajkovic nach der Aktion bis auf weiteres.

Die Prügelei im Training hat für Fußball-Profi Slobodan Rajkovic vom Bundesligisten Hamburger SV schwerwiegende Konsequenzen. Der Abwehrspieler werde «bis auf weiteres nicht mehr am HSV-Training und auch nicht an der Südkorea-Reise in der nächsten Woche teilnehmen», sagte HSV-Mediendirektor Jörn Wolf am Freitag.

HSV-Profis Rajkovic und Son geraten aneinander

Rajkovic und Heung-Min Son waren am Vormittag im Training erst verbal aneinandergeraten und begannen sich anschließend zu prügeln. Als Son ausweichen wollte, traf er ohne Absicht die Schläfe seines unbeteiligt hinter ihm stehenden Mitspielers Tolgay Arslan.

Der Mittelfeldakteur trug dabei eine blutende Platzwunde davon und wurde danach kurz in der Kabine behandelt. HSV-Trainer Thorsten Fink schickte Rajkovic und Son nach dem Vorfall sofort in die Kabine. Auch der Koreaner müsse mit einer Strafe rechnen, bestätigte Wolf.

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Fink: «Es ist Leben in der Mannschaft»

Fink gewann der Prügelei aber sogar etwas Gutes ab. «Positiv kann man sagen: Es ist Leben in der Mannschaft. Aber das geht zu weit, das ist übertrieben. Das können wir natürlich nicht dulden. Es wird für die Spieler eine Strafe geben», sagte der 44-Jährige.

Dabei gab es am Freitag eine weitere schlechte Nachricht für die Hanseaten. Spielmacher Rafael van der Vaart sagte dem HSV ab. «Ich komme nicht zum HSV», so der Niederländer in der Bild-Zeitung. Seit Tagen war erneut über eine Verpflichtung des bei den Tottenham Hotspur unter Vertrag stehenden van der Vaart spekuliert worden.

Investor mit Spendenaufruf an HSV-Mitglieder

Als wäre das noch nicht genug für einen Tag, kam dann noch eine etwas wirre Pressemitteilung von HSV-Investor Klaus-Michael Kühn hinzu. Darin schlug dieser einen Spendenaufruf an die HSV-Mitglieder vor, um den van-der-Vaart-Transfer doch noch zu bewerkstelligen.

«Wäre jedes Vereinsmitglied mit Beträgen zwischen 50 und 200 Euro dabei, könnten einige Millionen Euro zusammen kommen», so der Wortlaut der Pressemitteilung.

phs/wam/news.de/dpa

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