Volleyball Volleyballer ringen Olympiasieger USA nieder

Volleyballer ringen Olympiasieger USA nieder (Foto)
Volleyballer ringen Olympiasieger USA nieder Bild: dpa

Sofia - Mit einem Überraschungssieg gegen Olympiasieger USA haben die tapfer kämpfenden deutschen Volleyballer bei ihrer Endrunden-Premiere in der Weltliga die Chance auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt.Drei Wochen vor den Olympischen Spielen in London rang das Team von Bundestrainer Vital Heynen den Favoriten in Sofia nach mehr als zwei Stunden Spielzeit in fünf Sätzen mit 3:2 (20:25, 25:21, 21:25, 25:20, 16:14) nieder.

Es war ein Sieg der Moral für den Endrunden-Neuling.

24 Stunden zuvor hatte das Team um Angreifer Georg Grozer gegen Gastgeber Bulgarien nach einem ebenfalls spannenden Spiel in vier Sätzen verloren. Bei einem Sieg der schon qualifizierten Bulgaren gegen die USA würde die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) als Gruppenzweiter das Halbfinale erreichen.

Im Wettbewerb der sechs weltbesten Nationalteams schied in der anderen Gruppe Weltmeister Brasilien nach einer 2:3-Niederlage gegen Polen überraschend schon in der Vorrunde aus. Neben den starken Polen steht auch Kuba vorzeitig im Halbfinale.

Drei Wochen vor dem Olympia-Turnier zeigte die deutsche Auswahl, dass sie auch gegen die weltbesten Mannschaften mithalten kann. In London wird man schon in der Vorrunde erneut auf die US-Amerikaner treffen, die vor vier Jahren in Peking Gold holten.

Die deutsche Mannschaft ließ sich gegen die favorisierten US-Boys nie von Rückständen entmutigen. Ein erfolgreicher Schmetterball von Georg Grozer führte nach dem vom Olympiasieger dominierten ersten Durchgang zum 1:1-Satzausgleich. Im dritten Satz war die Stärke der Amerikaner im Block vorentscheidend. Sie führte zu drei Punkten in Serie zum 17:22 aus deutscher Sicht.

Nach einer schnellen 8:1-Führung ließ sich das deutsche Sextett im vierten Durchgang nicht mehr stoppen. Der alles entscheidende fünfte Satz wurde zur Nervensache, das deutsche Team benötigte nach einer 14:11-Führung mehrere Matchbälle. Am Ende hatte man körperlich mehr zuzusetzen als die vom Jetlag geplagten Amerikaner. Punktbeste Spieler waren Denis Kaliberda (18), Marcus Böhme und Grozer (je 14).

news.de/dpa

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