Formel 1 Das Ecclestone-Imperium wackelt

Sexy Formel 1: Die heißesten Grid Girls der Saison

Was Ecclestone mit seiner Rennserie auf die Beine gestellt hat, ist unvergleichlich. Die Formel 1 bin ich lautet der Titel eines Buchs über den Engländer, das 2010 erschien. Eine Übertreibung ist das nicht. Seit 40 Jahren ist der Formel-1-Zirkus sein Baby, aufgebaut zu einer Rennserie, die heute Milliarden umsetzt.

Müsste der Dompteur in Deutschland vor den Kadi, würde ihm nicht nur eine Verurteilung wegen Bestechung drohen. Allein der Vorwurf und ein daraus folgender Prozess könnte sein Imperium zum Einsturz bringen. Kaum einer der Hersteller und Sponsoren der Formel 1 kann und will es sich leisten, mit Korruption in Verbindung gebracht zu werden. Auch wenn die Rennserie für alle Beteiligten ein äußerst lukratives Geschäftsmodell darstellt, haben sich Konzerne wie Daimler dem Corporate Governance verpflichtet und achten seit Jahren strikt darauf, alle Kontakte zu korruptionsverdächtigen Geschäftspartnern zu kappen.

Frauen im Motorsport: Sexy, schnell und erfolgreich

Im konkreten Fall hüllen sich sowohl Daimler als auch alle anderen Konzerne bisher in Schweigen. Käme es zu einem Prozess, müssten sie Farbe bekennen. Die Formel 1 stünde vor einer beispiellosen Zäsur.

Traut sich Ecclestone nach Hockenheim?

Noch steht eine Anklage gegen Ecclestone allerdings aus, der Milliardär gibt sich gelassen. «Seit 40 Jahren vertrauen die Hersteller und Vermarkter weltweit meiner Person. Das spricht doch für mich», argumentiert er. Ausgerechnet Gribkowsky hat ihm durch seine Revision zusätzlich Luft verschafft. Bevor im Fall des ehemaligen BayernLB-Managers kein endgültiges Urteil gesprochen ist, darf sich Ecclestone einigermaßen sicher fühlen.

Dennoch wird schon jetzt mit Spannung erwartet, ob sich der Zampano in zwei Wochen zum Deutschland-Grand-Prix an den Hockenheim-Ring traut und das Risiko einer Verhaftung in Kauf nimmt. Für das heutige Rennen in Silverstone besteht dagegen kaum eine Gefahr. Dem Spektakel in seinem Heimatland wird der Patriarch in gewohnter Art und Weise beiwohnen.

zij/news.de

  • Seite:
  • 1
  • 2
Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Peter
  • Kommentar 2
  • 10.07.2012 18:59

Bernie sollte weiterhin fleißig arbeiten damit seine Tochter das sauer verdiente Geld mit vollen Händen weiterhin rausschmeißen kann.

Kommentar melden
  • Gebt der F1 die alten Strecken zurück.
  • Kommentar 1
  • 08.07.2012 13:14

Weg mit diesem alterssenilen Gruftverweigerer!

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig