Formel 1 Das Ecclestone-Imperium wackelt

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Von news.de-Redakteur Martin Walter
«Die Formel 1 bin ich»: Bernie Ecclestone hält im lukrativen Formel-1-Zirkus alle Fäden in der Hand. Der Skandal um Bestechungsgelder an den verurteilten BayernLB-Manager Gribkowsky könnte sein Imperium allerdings ins Wanken bringen. Mit Korruption möchte kein Hersteller in Verbindung gebracht werden.

Lohweißes Haar, eine Brille fernab jeder Mode und ein zerknautschtes Gesicht, dem stets eine Portion Grantigkeit innewohnt. Bernie Ecclestones Erscheinungsbild erinnert auf den ersten Blick eher an die Märchenfigur Rumpelstilzchen als an einen der mächtigsten Männer des Sports. Doch das Äußere trügt. Den 81-jährigen Formel-1-Patriarch zu unterschätzen ist ein Fehler, der sich bitter rächen kann.

Ein Lied davon kann Gerhard Gribkowsky singen. Der 44-jährige Bänker muss es hinter Gittern anstimmen. Achteinhalb Jahre Gefängnis hat der ehemalige Risikovorstand der BayernLB aufgebrummt bekommen, verurteilt wegen Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Untreue.

Gribkowsky dachte, er könne ganz oben mitspielen, in der Welt schneller Autos, hübscher Grid-Girls und sprudelnden Champagners. In der Welt von Bernie Ecclestone. Vor sieben Jahren war Gribkowsky in den Glamourzirkus Formel 1 gestolpert, als er für seine Bank Anteile an der Rennserie veräußern sollte.

«Gribkowsky lügt»

Ein Zeitpunkt, zu dem Bernie Ecclestone um sein Lebenswerk fürchten musste. Der milliardenschwere Zampano drohte seinen Einfluss über die Formel 1 zu verlieren, die beteiligten Autohersteller kokettierten offen mit einer eigenen Rennserie. Um das zu verhindern, musste Eccelstone den Verkauf der Anteile in seinem Sinne beeinflussen. An dieser Stelle kam Gerhard Gribkowsky ins Spiel.   

Ecclestone führte ihn ein in die Glamourwelt der Formel 1, umschmeichelte ihn und bot ihm unverschämt viel Geld. 44 Millionen Dollar strich der Bänker als Schmiergeld ein, um den Verkauf nach Ecclestones Willen über die Bühne zu bringen. So zumindest hat Gribkowsky es während des Prozesses gegen ihn geschildert.

Ecclestone streitet diese Vorwürfe ab. «Gribkowsky lügt», sagt er. Vielmehr fühlt er sich in der Opferrolle, er sei von dem Bank-Manager erpresst worden. Die Staatsanwaltschaft in München sieht das anders. Schon bei den Schlussplädoyers wurde deutlich, dass sie Ecclestone als wahren Bösewicht sieht. Eine Anklage wegen Korruption steht im Raum, mit möglicherweise weitreichenden Folgen.

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Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Peter
  • Kommentar 2
  • 10.07.2012 18:59

Bernie sollte weiterhin fleißig arbeiten damit seine Tochter das sauer verdiente Geld mit vollen Händen weiterhin rausschmeißen kann.

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  • Gebt der F1 die alten Strecken zurück.
  • Kommentar 1
  • 08.07.2012 13:14

Weg mit diesem alterssenilen Gruftverweigerer!

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