Sportpolitik Baden-Württemberg unterstützt Anti-Doping-Agentur

Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 128 000 Euro.

Baden-Württemberg unterstützt Anti-Doping-Agentur (Foto)
Baden-Württemberg unterstützt Anti-Doping-Agentur Bild: dpa

«Für Baden-Württemberg als Land des Spitzensports ist die Dopingbekämpfung von großer Bedeutung. Mit der Unterstützung der NADA übernehmen wir in diesem Bereich eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern», teilte Sportministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) mit.

Der auf Bundesebene für den Sport zuständige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte: «Ich danke Baden-Württemberg, das in der Folge des Runden Tisches zur Finanzierung der NADA als erstes Bundesland vorangeht und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Arbeit der NADA leistet.»

Warminski-Leitheußer betonte, die Politik müsse neben den Vertretern aus dem Sport, den Medien und der Wirtschaft alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um Doping einzudämmen und zu verhindern. Sie verwies auf das Engagement des Landes bei der Einrichtung der Freiburger Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für den Kampf gegen Doping.

Friedrich sagte, der «Schulterschluss aller NADA-Partner» sei unerlässlich, um die Dopingbekämpfung in Deutschland auch künftig auf hohem Niveau fortführen zu können. «Nach wie vor gilt: Bekenntnisse zur bedeutenden gesamtgesellschaftlichen Rolle der NADA sollten Hand in Hand gehen mit einer entsprechenden finanziellen Unterstützungsleistung aller Partner», sagte der Minister. Er hoffe, dass weitere Länder dem Beispiel Baden-Württembergs folgen und ihrer Verantwortung für einen sauberen Sport nachkommen würden.

news.de/dpa

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