Sportpolitik Maske mit der «Goldenen Sportpyramide» geehrt

Berlin - Der frühere Boxweltmeister Henry Maske ist in Berlin als 14. Sportler mit der «Goldenen Sportpyramide» geehrt worden.

Maske mit der «Goldenen Sportpyramide» geehrt (Foto)
Maske mit der «Goldenen Sportpyramide» geehrt Bild: dpa

Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl überreichte dem 48-Jährigen die höchste Auszeichnung des deutschen Sports, Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hielt auf der Benefiz-Gala die Laudatio.

«Ein bewegender Moment», befand Maske und gab die Trophäe an seinen langjährigen Trainer Manfred Wolke weiter. De Maiziere sprach von einer «deutsch-deutschen Sportgeschichte der ganz eigenen Art» und betonte: «Ich glaube, dass es im ganzen Land viele Menschen gibt, die sagen: Er hat es verdient.»

In die «Hall of Fame» aufgenommen wurden mit Maske die in New York lebende Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert (98), der Ruder- Olympiasieger und Philosoph Hans Lenk (77), der Radfahrer Wolfgang Lötzsch (59) sowie Henrik Misersky (71) und dessen Tochter Antje Harvey (45).

Wie sich die Pyramide anfühlt, hat Maske schon einmal 2005 erlebt. Damals hatte der Olympiasieger die Trophäe der Stiftung Deutsche Sporthilfe vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler überreicht bekommen, als Stellvertreter seines großen Vorgängers, der posthum geehrten Box-Legende Max Schmeling. Sieben Jahre später erhielt Maske, der wie kaum ein Zweiter jüngere deutsche Sportgeschichte personifiziert, nun selbst die Auszeichnung.

Maske wurde 1977 er in der DDR als 13-Jähriger Spartakiade- Sieger. Der in Treuenbrietzen geborene Boxer des ASK Vorwärts Frankfurt/Oder wurde bei den Amateuren Europameister, 1988 Olympiasieger im Mittelgewicht und 1989 Weltmeister.

news.de/dpa

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