Fußball Bundespräsident Gauck drückt FC Bayern die Daumen

München - Auch Deutschlands Staatsoberhaupt Joachim Gauck ist am Samstag Bayern-Fan. «Nach ein paar Tagen Urlaub werde ich den Bayern im Stadion die Daumen drücken», kündigte Gauck an.

Bundespräsident Gauck drückt FC Bayern die Daumen (Foto)
Bundespräsident Gauck drückt FC Bayern die Daumen Bild: dpa

Vom Bundespräsidenten über Wirtschaftsbosse bis zu Olympia-Organisatoren und Basketball-Riesen: Das «Finale dahoam» des FC Bayern München gegen den FC Chelsea um die Krone im europäischen Vereinsfußball zieht Deutschland in seinen Bann.

«Ich werde es auf jeden Fall irgendwo verfolgen. Wo, weiß ich noch nicht genau», sagte der NBA-Champion von 2011, Dirk Nowitzki, in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa und legte sich fest: «Bayern wird das Ding 2:0 heimschaukeln.» Kein Bayern-Herz zeigte unterdessen die FDP-Politikerin Birgit Homburger. «Das guck' ich nicht», sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende: «Ich hasse Bayern München.»

Die Aussagen der Prominenten im Überblick:

Joachim Gauck (Bundespräsident): «Nach ein paar Tagen Urlaub werde ich den Bayern im Stadion die Daumen drücken.»

Kasper Rorsted (Henkel-Chef): «Das Spiel schaue ich hoffentlich im Stadion, sonst mit Freunden zu Hause. Mein Tipp: Natürlich ein klarer Sieg für die Bayern.»

Birgit Homburger (FDP-Bundesvizechefin, ehemalige Fußballerin): «Das guck' ich nicht. Ich hasse Bayern München.»

Claudia Roth (Grünen-Chefin aus Bayern und Mitglied der DFB-Kommission Nachhaltigkeit): «Diesmal werde ich es mir im Fernsehen anschauen, weil ich mit Freunden in Österreich unterwegs bin. Beim Pokal-Finale war ich für Dortmund, jetzt bin ich aber natürlich für die Bayern. Mein Tipp ist: 2 zu 1 für Bayern.»

Rüdiger Grube (Deutsche-Bahn-Chef): «Ich bin an dem Abend bei Freunden eingeladen - da wird dann sicher, wie überall in Deutschland, ein Fernseher laufen. Mein Tipp: 2:0 für Bayern. Das wäre auch ein tolles Signal für unsere Elf bei der Europameisterschaft im nächsten Monat.»

Thomas Bach (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes): «Im Halbfinale war Bayern von der spielerischen Qualität her eine Klasse besser als Chelsea. Die Bayern gewinnen 2:0.»

Sebastian Coe (Organisationschef der Olympischen Spiele in London, zweimaliger Olympiasieger über 1500 Meter): «Chelsea spielt gegen eine der besten Mannschaften Europas in deren eigenem Stadion. Wichtige Spieler können nicht eingesetzt werden. Aber ich glaube: Es ist das Jahr von Chelsea.»

Dirk Nowitzki (NBA-Meister 2011 und Basketball-Superstar): «Ich werde es auf jeden Fall irgendwo verfolgen. Wo, weiß ich noch nicht genau. Bayern wird das Ding 2:0 heimschaukeln.

Boris Becker (ehemaliger Tennis-Star, Bayern- und Chelsea-Fan): «Im Finale bin ich ein Roter. Nach 30 Jahren als Fan und ehemaliges Mitglied des Wirtschaftsbeirats ist das selbstverständlich, trotz aller Sympathie für Chelsea. Die Bayern-Spieler werden sich sagen: Es geht um unseren Club. Es geht um unsere Stadt. Und es geht um Deutschland. Es ist mehr als nur ein Fußballspiel.»

Rudi Völler (Ex-Nationalspieler und ehemaliger Teamchef der DFB-Auswahl): «Mein Tipp für Samstag ist 3:1 für Bayern München. Bayern wird gegen Chelsea gewinnen, da bin ich ganz sicher. Ich hab Chelsea zweimal gesehen gegen Barcelona und unverdienter kann man nicht ins Finale kommen. Darum wird es einen Fußballgott geben, der wird dann Bayern München zum Champions-League-Sieger küren.»

Andreas Brehme (Ex-Nationalspieler und -Bayern-Profi): «3:1 für Bayern. Jetzt nach der Niederlage gegen Dortmund müssen sie den Pokal nach München holen. Angst darfst Du nicht haben. Sie müssen den Kopf freihaben und dann klappt das auch.»

Klaus Augenthaler (Ex-Nationalspieler und -Bayern-Profi): «Ich erwarte 75 Prozent Ballbesitz und hoffe, dass sie es dann umsetzen können, dass sie das Tor machen, das wichtig ist, um die Chelsea-Abwehr zu knacken. Das könnte dann schon reichen. Aber ich tippe nicht. Ich habe mich die letzten Male total vertippt.»

Barbara Schöneberger (Moderatorin): «Man könnte sich nicht weniger für Fußball interessieren als ich. Als ich das letzte Mal Fußball geguckt habe, da hat Karl-Heinz Rummenigge noch bei Bayern gespielt. Ich war total schockiert, als ich letztes Mal die Bayern-Aufstellung gesehen habe und da war nicht ein einziger Name dabei, den ich kannte. Ich weiß noch nicht einmal, gegen wen die Bayern im Finale spielen.»

Dieter Hildebrandt (Kabarettist und bekennender 1860er-Fan): «Ich hoffe, dass sie gewinnen. Es war schon sehr ärmlich, was sie da geboten haben gegen die Dortmunder. Ich glaube aber, sie werden es schaffen. Wahrscheinlich brauchen sie Verlängerung, Elfmeterschießen und gute Nerven.»

Tony Christie (britischer Schlagerstar): «Das wird eine sehr harte und enge Angelegenheit, ich möchte mich da nicht festlegen. Das sind beides fantastische Teams. Ich mag Chelsea, aber auch die Bayern. Mein früherer, langjähriger Manager kam aus München und war Bayern-Fan, durch ihn habe ich auch die Entwicklung der Bayern mitverfolgt. Ich sehe solche Spiele am liebsten in der Menge mit anderen Leuten, ich denke ich werde es mir in einer Bar in meiner Heimatstadt Lichfield ansehen.»

Sepp Krätz (Münchner Groß-Gastronom): «Bayern wird gewinnen, weil der Fußball-Gott ein Bayer ist.»

news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • putinfanatiker
  • Kommentar 1
  • 19.05.2012 06:53

Oh Oh lieber BP nicht so STARK die Daumen druecken sonst koennten sie abfallen !!!

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