Claudio Pizarro Stürmer Nummer zwei - kein Problem!

Pizarro hat kein Problem mit Rolle als Ersatz (Foto)
Claudio Pizarro bestätigt Anfragen aus der Bundesliga und sagt: Mit der Rolle als Ersatzmann habe er kein Problem. Bild: dapd

Dass Claudio Pizarro Werder Bremen verlässt, ist bereits bekannt. Das Ziel hingegen noch nicht. Bayern, Dortmund und Schalke haben angeblich Interesse. Erstmals bestätigt der Peruaner nun Anfragen aus der Bundesliga und sagt: Mit der Rolle als Ersatzmann habe er kein Problem.

Claudio Pizarro hat nach seinem angekündigten Abschied von Werder Bremen noch keinen neuen Verein. «Ob ich in der Bundesliga bleibe, weiß ich noch nicht», sagte der peruanische Fußballprofi am Mittwoch in der Hansestadt. «Es gibt auch Anfragen aus der Bundesliga», bestätigte der Stürmer, der Werders Angebot zur Verlängerung des Vertrages ausgeschlagen hatte. Zu den Gerüchten über das Interesse von Klubs wie Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 wollte sich der 33-Jährige nicht äußern.

Die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb sei «sehr wichtig» für ihn, sagte der erfolgreichste Ausländer in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Die Bremer, wo er zuletzt vier Spielzeiten unter Vertrag war, haben zum zweiten Mal in Folge den Europapokal verpasst. «Das war schon ein Faktor, es gab aber auch andere Gründe», sagte Pizarro, ohne Details zu nennen. Der Angreifer hatte bereits von 1999 bis 2001 in Bremen gespielt, ehe er nach Engagements bei Bayern München und Chelsea zurückgekehrt war.

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Pizarro will nicht nach Italien oder Spanien

Bei einem Topclub nicht der Stürmer Nummer eins zu sein, würde ihn dagegen nicht stören. «Ich habe lange bei Bayern München gespielt, da gibt es nie richtige Stammspieler», sagte Pizarro. «Ich habe kein Problem, zu so einer Mannschaft zu wechseln.» Unwahrscheinlich scheint ein Engagement in Italien oder Spanien. «Das ist nichts, was ich unbedingt machen will», erklärte der Angreifer. «Ich habe jetzt ein ruhige Zeit, dann werde ich entscheiden.» Nach dem letzten Einsatz für Werder bei einem Freundschaftsspiel am Mittwochabend in Cuxhaven wollte der Peruaner in seine Heimat fliegen.

phs/news.de/dpa

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