Olympia Olympisches Feuer entzündet - Gauck besucht Spiele

Olympisches Feuer entzündet - Gauck besucht Spiele (Foto)
Olympisches Feuer entzündet - Gauck besucht Spiele Bild: dpa

Athen - Das olympische Feuer für die Sommerspiele in London ist bei einer traditionellen Zeremonie vor dem Hera-Tempel im griechischen Olympia entzündet worden.Mit Hilfe eines Parabolspiegels und der Sonnenstrahlen entfachte die erste Priesterin, Schauspielerin Ino Menegaki, die Flamme und übergab sie anschließend an den ersten Fackelläufer, den griechischen Schwimmer Spyros Gianniotis.

IOC-Präsident Jacques Rogge nannte das Feuer ein «kraftvolles Symbol der Traditionen und des Friedens». Sebastian Coe, Organisationschef der London-Spiele, sprach von einem «Traumtag».

Das Feuer wird nach einem etwa 3000 Kilometer langen Staffellauf durch Griechenland am 17. Mai im alten Olympiastadion (Panathinaikon Stadion) von Athen ankommen. Am Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit (1896) wird die Fackel an das Organisationskomitee von London übergeben werden, in England wird das olympische Feuer am 18. Mai erwartet. 8000 Läufer sollen das Symbol dann über mehr als 12 500 Kilometer durch ganz Großbritannien tragen, wo die Spiele vom 27. Juli bis 12. August ausgetragen werden.

Auch Bundespräsident Joachim Gauck kündigte seinen Besuch bei den London-Spielen an. «Dadurch gewinnt das Motto 'Wir für Deutschland', unter dem unsere Olympia-Mannschaft auftritt, eine ganz besondere Bedeutung», erklärte Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. «Wir freuen uns riesig auf die Spiele vor unserer Haustür. Das werden aufregende Spiele in einer der faszinierendsten Metropolen der Welt», sagte Michael Vesper, Chef de Mission des deutschen Olympia-Teams, dem Fernsehsender «n.tv.».

Als dritter offizieller Läufer des Fackellaufs durfte ein unterfränkischer Schüler ran. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, mein Puls ist immer noch ziemlich hoch», sagte der 14-jährige Gabriel Inci nur wenige Minuten nach seinem Lauf im Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die Gemeinde Großostheim ist Partnerstadt von Olympia.

Die Kosten des Fackellaufes in Griechenland haben Sponsoren, Städte und Gemeinden übernommen. Ohne diese Finanzspritze hätte der Fackellauf dort diesmal nicht stattfinden können. «Das olympische Feuer verbindet symbolisch die Antike mit unserer Zeit und ist Symbol der Freundschaft der Völker, wenn sie von Menschen aus allen Ländern getragen wird», sagte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Griechenlands (EOE), Spyros Kapralos.

news.de/dpa

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