Kanu Canadier-Weltmeister Wylenzek/Holtz auf Olympia-Kurs

Duisburg - Das deutsche Canadier-Erfolgsduo Tomasz Wylenzek und Stefan Holtz kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen Start bei den Olympischen Spielen machen.Die Kanu-Weltmeister aus dem vergangenen Jahr im Canadier-Zweier gewannen in Duisburg den ersten von zwei nationalen Qualifikationsläufen über diese Strecke und verwiesen ihre Konkurrenten Kurt Kuschela/Peter Kretschmer auf Platz zwei.

Canadier-Weltmeister Wylenzek/Holtz auf Olympia-Kurs (Foto)
Canadier-Weltmeister Wylenzek/Holtz auf Olympia-Kurs Bild: dpa

Für den gebürtigen Polen Wylenzek und den Leipziger Holtz war der Erfolg ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg nach London.

«Der Sieg gibt uns Sicherheit und zeigt, dass wir wieder sehr gut drauf sind, es ist bestens gelaufen», bekannte der Essener Wylenzek nach dem ersten gemeinsamen Rennen seit der WM im ungarischen Szeged im August 2011. «Wir wissen jetzt, dass wir auch nach dem einen Jahr weiter ganz vorne mitmischen können», urteilte Holtz. Bundestrainer Reiner Kießler hatte zuletzt schon durchblicken lassen, die beiden in London bei entsprechenden Leistungen gern starten zu lassen.

Auch Paul Mittelstedt hat der Coach noch auf der Rechnung. Für den Kajak-Spezialisten wird es allerdings mit Blick auf die Sommerspiele eng. Die erste nationale Qualifikation am Osterwochenende verpasste er wegen Verletzungsnachwirkungen, am Freitag enttäuschte er dann in den Vor- und Zwischenläufen über 1000 Meter. Nun darf der Vierer-Weltmeister von Szeged nur im B-Finale antreten - Olympia rückt in immer weitere Ferne. Der Neubrandenburger war im Herbst 2011 nach einem schweren Verkehrsunfall zurückgeworfen worden.

Noch bis zum Sonntag müssen sich die deutschen Top-Athleten noch bei der zweiten nationalen Qualifikation am Niederrhein beweisen, um bei den beiden entscheidenden Weltcups in Posen (18. bis 20. Mai) und wiederum Duisburg (25. bis 27. Mai) antreten zu dürfen - zugleich werden am Samstag auch die deutschen Meister über die Einer-Strecken gekürt. Erst nach den internationalen Prüfungen entscheidet der Deutsche Kanu-Verband über die Vergabe seiner London-Fahrkarten.

news.de/dpa

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