Motorsport Die Piloten der Formel 1: Mark Webber

Die Piloten der Formel 1: Mark Webber (Foto)
Die Piloten der Formel 1: Mark Webber Bild: dpa

Team:Red Bull (seit 2007)Startnummer:2Land:AustralienGeburtsdatum:27.

August 1976Geburtsort:Queanbeyan (Australien)Wohnort:Aston Clinton (Großbritannien)Größe:1,84 mGewicht:75 kgFamilie:ledigF1-Debüt:Australien 2002Erster GP-Sieg:GP Deutschland (Nürburgring) 2009Größte Erfolge:WM-Dritter 2010 und 2011Bisherige Teams:Arrows (Testfahrer 2000), Renault (Testfahrer 2001), Minardi (2002), Jaguar (2003-04), Williams (2005-06)Homepage:www.markwebber.comTwitter:http://dpaq.de/F7q9IFacebook:http://dpaq.de/K5Cun

STÄRKEN

Der Australier ist äußerst erfahren und sehr zuverlässig. Auch wenn es in den letzten Jahren zwischen ihm und Sebastian Vettel ab und zu knirschte, Webbers Loyalität gegenüber dem Team ist ungebrochen groß. Überholmanöver geht er in der Regel mutig und kompromisslos an. Webber ist ein überdurchschnittlicher Rennfahrer und trotz seines schon fortgeschrittenen Alters körperlich in einer sehr guten Verfassung.

SCHWÄCHEN

Webber gilt nicht als Mann mit starken Nerven. So verlor er 2010 die Weltmeisterschaft erst im letzten Rennen, und im Vorjahr kam er mit Vettels Siegesserie nicht klar und schmollte. «Mark leidet unter den Erfolgen von Vettel», sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko. Bei Vettels Titelparty in Japan war Webber schon im Schnellzug auf dem Weg nach Tokio. Eine Woche später posierte er in Südkorea mit gequälter Miene für das Jubelfoto nach dem Gewinn der Team-WM. Wird Webber zu nervös, neigt er trotz seiner Routine zu Fehlern auf der Rennstrecke.

BOXENGEFLÜSTER

Webber ist ein begeisterter Extremsportler und hat sogar ein eigenes Event ins Leben gerufen: Die Tasmania Challenge. Ein Wettbewerb inklusive Orientierungslauf und waghalsigem Abseilen von hohen Klippen. Auch wenn er sich vor drei Jahren bei der Veranstaltung ein Bein brach, will sich Webber den Start bei seiner ganz persönlichen Herausforderung auch künftig nicht nehmen lassen.

PROGNOSE

Webber will es nach seinem Frustjahr im Schatten des deutschen Weltmeisters noch einmal wissen. «Die Messlatte ist in den vergangenen Jahren sehr hoch gelegt worden. Auf diese Herausforderung freue ich mich. 2012 wird es Sebastian nicht noch einmal so leicht haben gegen mich», sagte der Australier. Doch Webber bleibt klar die Nummer zwei im Team. Selbst, wenn er wieder mehr als einmal (wie 2011) siegen sollte. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus - und damit endet wohl Webbers Formel-1-Karriere.

(Stand: März 2012)

news.de/dpa

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