Peyton Manning Star-Quarterback muss Colts verlassen

Peyton Manning (Foto)
Nach 14 Jahren ist für Peyton Manning bei den Indianapolis Colts Schluss. Das NFL-Team trennt sich von seinem Star-Quarterback. Bild: dapd

Von Cord Heine
Die Ära Peyton Manning ist zu Ende gegangen. Das NFL-Team der Indianapolis Colts hat sich nach 14 Jahren von seinem Star-Quarterback getrennt. Sowohl Manning und als auch Klubboss Jim Irsay kämpften beim Abschied mit den Tränen.

In Indianapolis ist am Mittwoch eine Ära zu Ende gegangen: Das American-Football-Team der Colts hat sich nach 14 Jahren von Star-Quarterback Peyton Manning getrennt. Bereits zwei Tage zuvor hatte Team-Besitzer Jim Irsay dem 35-Jährigen mitgeteilt, dass er in der kommenden NFL-Saison nicht mehr zum Team der Indianapolis Colts gehören werde.

Manning: «Nichts ist für immer»

«Wir alle wissen, nichts ist für immer», erklärte Manning während einer Pressekonferenz auf dem Sportgelände der Colts. «Die Zeiten ändern sich, die Umstände ändern sich. Das ist die Realität, wenn man in der NFL spielt.»

Manning und Klubboss Irsay hielten mehrmals inne und kämpften mit den Tränen. Es war eine ebenso ungewöhnliche wie ungeschickte Szene, als zwei Männer, deren NFL-Karrieren so eng miteinander verknüpft waren, Seite an Seite stehend und in Anzug und Krawatte gekleidet erklärten, dass sich ihre Wege nun trennen würden. «Das war nicht leicht für Jim», erklärte Manning, «und es ist sicherlich nicht leicht für mich.»

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Drei Nacken-OPs in eineinhalb Jahren

Peyton Manning, dessen jüngerer Bruder Eli im Februar mit den New York Giants den Superbowl gewonnen hatte, hatte erst im Februar 2011 einen neuen Vertrag mit den Colts unterzeichnet, der ihm in fünf Jahren 90 Millionen US-Dollar einbringen sollte.

Im Mai hatte Peyton Manning eine weitere Nackenoperation über sich ergehen lassen müssen - es war die dritte binnen eineinhalb Jahren. Der Quarterback hatte daraufhin die komplette NFL-Spielzeit verpasst.

Manning wurde viermal zum MVP gewählt

Peyton Manning wurde insgesamt viermal zum wertvollsten Spieler (MVP) der NFL gewählt. Der Quarterback führte die Colts elf Mal in die Playoffs und gewann mit dem Team aus Indianapolis 2007 den Super Bowl.

Der Quarterback wird nun mit sofortiger Wirkung zu einem sogenannten «Free Agent», der sich vermutlich aussuchen kann, wohin er wechseln möchte. Es wird erwartet, dass ein halbes Dutzend NFL-Teams Interesse an dem 35-Jährigen haben. Vorausgesetzt, er ist völlig fit.

phs/roj/news.de/dapd

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