Hockey Hockey-Damen gelingt Gruppensieg in Rosario

Hockey-Damen gelingt Gruppensieg in Rosario (Foto)
Hockey-Damen gelingt Gruppensieg in Rosario Bild: dpa

Die deutschen Hockey-Damen sind bei der Champions Trophy in Rosario überraschend Gruppensieger vor Gastgeber und Weltmeister Argentinien geworden.

Rosario (dpa) - Die deutschen Hockey-Damen sind bei der Champions Trophy in Rosario überraschend Gruppensieger vor Gastgeber und Weltmeister Argentinien geworden.

Da die Südamerikaner nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen Südkorea hinauskamen, reichte den Deutschen der 3:1 (3:0)-Erfolg im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland zum ersten Platz. Im Viertelfinale trifft die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) nun auf den bislang sieglosen Aufsteiger Japan.

«Der Gruppensieg ist fürs Papier schön, aber nun geht es wieder bei Null los», sagte Bundestrainer Michael Behrmann. Bei der 20. Auflage des Traditionsturniers, das zum zweiten Mal mit acht statt sechs Mannschaften ausgetragen wird, finden erstmals Viertelfinalspiele statt. «Nach dem alten Modus hätten wir jetzt schon um die Medaillen spielen können», bemerkte Behrmann, dessen Damen nach dem 4:2-Auftaktsieg gegen Südkorea und der 2:4-Niederlage gegen Argentinien am Dienstagabend ihr zweites Erfolgserlebnis verbuchten.

Nina Hasselmann hatte den Dritten der Weltrangliste bereits in der fünften Minute mit einem Strafecken-Nachschuss in Führung gebracht. Nur wenige Minuten später traf die Münchnerin erneut, doch die Videoschiedsrichterin verweigerte dem Tor die Anerkennung. Die Deutschen spielten aber weiter druckvoll und belohnten sich mit dem 2:0 (9. Minute). Erneut hatte Hasselmann eine Strafecken-Variante vollendet. «Ich bin häufiger ein Chancengrab, aber diesmal hat es ganz gut geklappt», sagte die 25-jährige Verteidigerin.

Lisa Hahn (21.) machte mit ihrem dritten Turniertreffer die Halbzeitführung perfekt. Neuseeland hielt nach der Pause stärker dagegen und verkürzte durch Anita Punt (60.) auf 3:1. Behrmann resümierte: «Wir waren stark in der Spielkontrolle, und die schnellen Tore haben es uns leicht gemacht, ins Spiel zu kommen.»

news.de/dpa

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