Rallye Der Rallye-König: Sechster Monte-Sieg für Loeb

Rekordweltmeister Sébastian Loeb hat mit dem sechsten Sieg bei der legendären Rallye Monte Carlo einen perfekten Saisoneinstand hingelegt. «Monte-Carlo ist meine Rallye», sagte der 37 Jahre alte Franzose im Ziel.

Der Rallye-König: Sechster Monte-Sieg für Loeb (Foto)
Der Rallye-König: Sechster Monte-Sieg für Loeb Bild: dpa

Monte Carlo (dpa) - Rekordweltmeister Sébastian Loeb hat mit dem sechsten Sieg bei der legendären Rallye Monte Carlo einen perfekten Saisoneinstand hingelegt. «Monte-Carlo ist meine Rallye», sagte der 37 Jahre alte Franzose im Ziel.

Einmal mehr ließ der achtmalige Champion seinen Widersachern keine Chance. Fast drei Minuten Rückstand hatte der spanische Mini-Fahrer Daniel Sordo auf Platz zwei. Mit dem Sieg in der abschließenden «Power Stage» sicherte sich Loeb auch noch drei Bonuspunkte.

Sein neuer Teamkollege, Mikko Hirvonen, musste hingegen noch ein wenig Lehrgeld zahlen. Der Finne belegte bei seinem ersten WM-Einsatz im Citroën DS3 den vierten Platz. «Eigentlich hatte ich das Podium im Visier», räumte er ein. Dritter wurde der Norweger Petter Solberg in einem Ford.

Das Maß aller Dinge war bei seinem 68. Rallye-Sieg aber wieder Loeb. 2003 gewann er erstmals im Fürstentum. Vor vier Jahren das bis dahin letzte Mal. In den vergangenen drei Jahren gehörte die Monte allerdings auch gar nicht zum WM-Kalender.

Kaum wieder im Programm, ließ sich Loeb die (WM-)Chance nicht nehmen. Er übernahm gleich am ersten von insgesamt fünf Wertungstagen die Führung. Und er gab sie nicht mehr her. Der Lohn: 25 Punkte plus die drei Extra-Zähler und die Führung im WM-Klassement. «Die volle Punktzahl im ersten Rennen ist unglaublich», meinte Loeb.

Nicht gut war es für seinen ehemalige Teamkollegen Sebastién Ogier gelaufen. Im Rallye-Wagen von VW-Tochter Skoda war der Wolfsburger Neuzugang an den Start gegangen. Mit glänzenden Zeiten ließ der Franzose im Auto der eigentlichen unterlegenen S2000-Klasse gegenüber Loeb & Co auch mächtig aufhorchen. Zwischenzeitlich lag Ogier auf dem vierten Gesamstrang, ehe ihn aber ein Crash bei Tempo 160 stoppte.

«Das war der heftigste Abflug meiner Karriere. Wir hatten Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist», sagte Ogier. Bei einer Untersuchung im Krankenhaus waren keine Verletzungen festgestellt worden. Den nächsten Anlauf können er und sein Vornamensvetter Loeb vom 9. bis 12. Februar im Schweden nehmen.

news.de/dpa

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