Ski nordisch Erwartetes Ergebnis: Teichmann gibt Führung ab

Wie gewonnen, so zerronnen: Axel Teichmann hat die Gesamtführung bei der Tour de Ski der Langläufer am Silvestertag erwartungsgemäß wieder abgegeben.

Erwartetes Ergebnis: Teichmann gibt Führung ab (Foto)
Erwartetes Ergebnis: Teichmann gibt Führung ab Bild: dpa

Oberstdorf (dpa) - Wie gewonnen, so zerronnen: Axel Teichmann hat die Gesamtführung bei der Tour de Ski der Langläufer am Silvestertag erwartungsgemäß wieder abgegeben.

Auf der dritten Etappe, einem Klassiksprint in Oberstdorf, reichte es für den Bad Lobensteiner nur zu Platz 50 in der Qualifikation, was gleichbedeutend mit dem frühen Ausscheiden war.

Bei strömendem Regen erwiesen sich die Polin Justyna Kowalczyk mit ihrem dritten Etappensieg und der Russe Nikita Krjukow als beste Sprinter. Der diesmal sechstplatzierte Norweger Petter Northug schlüpfte in das Rote Trikot des Tour-Führenden.

In die Bresche konnte für Teichmann niemand springen. Tim Tscharnke (Biberau) schied wie Josef Wenzl (Zwiesel) im Viertelfinale aus. «Tim war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Josef hat einen taktischen Fehler am Start gemacht», resümierte Bundestrainer Jochen Behle, der auch das Abschneiden der Frauen als «normal» bezeichnete. Katrin Zeller (Oberstdorf) belegte als beste DSV-Läuferin Rang 20. «Im Skiathlon am Neujahrstag rechnen wir uns wieder mehr aus. Da liegen unsere Stärken», sagte Behle.

«Was soll's, es ist nicht viel passiert. Ich hatte noch ganz schöne Stelzen», sagte Teichmann und wirkte alles andere als traurig. Nach seinem Husarenritt im Verfolgungsrennen von Oberhof, den er mit seinem ersten Sieg seit knapp drei Jahren gekrönt hatte, war der Thüringer ohnehin nicht mit großen Erwartungen in den Sprint gegangen: «Klar hätte ich gern ein paar Bonussekunden mitgenommen, aber das Rennen am Freitag hat schon Spuren hinterlassen.»

Nicht nur bei ihm. Auch Tobias Angerer (Vachendorf) und Jens Filbrich (Frankenhain) mussten ihrem starken Oberstdorf-Auftritt Tribut zollen und schieden aus. Angerer ärgerte sich ein wenig darüber: «Zwei Sekunden schneller, und man wäre ganz dick dabei gewesen. Aber so richtig locker waren die Beine nicht.»

Zeller haderte besonders mit dem Wetter. «Ich hatte mir für die Heimrennen keinen Regen gewünscht. Aber wir müssen da alle durch. Der Sprung ins Viertelfinale war noch einmal ein schöner Jahresabschluss. So kann es am Neujahrstag weitergehen», sagte die Oberstdorferin.

news.de/dpa

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