Dritter Schicksalsschlag Teresa Enke verliert auch ihren Bruder

Teresa Enke (Foto)
Teresa Enke gab nach dem Tod ihres Manns Robert eine Pressekonferenz. Bild: dapd

Von news.de-Redakteur Philip Seiler
Im November 2009 nahm sich Nationaltorwart Robert Enke das Leben. Nun muss seine Witwe Teresa erneut trauern - um ihren Bruder Florian Reim. Der 43-Jährige starb kurz vor Weihnachten völlig überraschend.

Erst der Tod ihrer Tochter Lara im September 2006, dann der Selbstmord ihres Ehemanns Robert 2009. Nun ereilte Teresa Enke der nächste und insgesamt dritte schwere Schicksalsschlag.

Ihr Bruder Florian Reim starb am Mittwoch vergangener Woche völlig überraschend in Bayreuth. Das teilte die Sportgemeinschaft Bomhard-Schule Uffenheim, in der Reim als Moderner Fünfkämpfer aktiv war, auf ihrer Webseite mit.

Auch ihr Bruder lebte für den Sport

Demnach fiel der 43-Jährige, der seit 2009 als Sportwissenschaftler an der Universität Bayreuth arbeitete, nach einer Lungenembolie und mehreren Herzstillständen ins Koma und starb anschließend. Er hinterlässt Frau und Kind. Teresa Enke wollte sich nicht äußern und bat «um den Schutz der Privatsphäre meiner Familie».

Impressionen
Im Gedenken an Robert Enke
Stadion voller Trauer: Anrührender Abschied von Enke (Foto) Zur Fotostrecke

Wie Teresa Enke und ihr verstorbener Mann Robert Enke lebte auch Florian Reim für den Sport. Er betrieb Modernen Fünfkampf und betreute bis 2001 als Trainer Deutsche Meister und Weltmeister. Seit 2009 arbeitete er als Sportwissenschaftler an der Universität Bayreuth mit dem Schwerpunkt «Gesundheit und Fitness». 

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Spiel eins nach dem Tod von Robert Enke (Foto) Zur Fotostrecke

cvd/san/news.de

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Frank Karl
  • Kommentar 1
  • 28.12.2011 13:45

Das Weis glaube ich keiner....ab diesen Moment funktioniert man nur mehr...um alles drumherum zu erledigen...die Schmerzen und das Leid kommt etwas später..Man soll garnicht glauben was ein Mensch alles aushaltet....Der Körper setzt dann Kräfte frei die sonst auf Stand Bey sind...Wir sind Praktisch gezwungen das auszuhalten...sonnst würden wir das Pshychisch nicht Überleben...Und es muss auch viel Zeit vergehen,,,,denn zeit heilt Wunden...aber auch nur langsam. Man fällt da sicher in ein Loch von dem man nur langsam wieder herraus kommt..........

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