Hertha BSC Berlin Skibbe bestätigt Wechsel zu Hertha BSC

Michael Skibbe (Foto)
Zurück in der Bundesliga: Michael Skibbe. Bild: dapd

Er wollte sich eigentlich erst am Donnerstag äußern. Nun bestätigte Michael Skibbe einer türkischen Sportzeitung, dass er im neuen Jahr wie erwartet als neuer Trainer bei Hertha BSC arbeiten werde. Eine Klausel garantiert seinen Ausstieg in der Türkei.

Michael Skibbe hat einer türkischen Zeitung seinen Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Hertha BSC bestätigt. «Ich werde meine Karriere bei Hertha fortsetzen», wird Skibbe vom Fußballmagazin Fanatik zitiert. Er liebe die Türkei und Eskisehir, aber er habe immer gesagt, dass er nach Deutschland zurückkehren wolle, so der 46-Jährige weiter.

Skibbe soll bei den Berlinern ab dem 1. Januar 2012 die Nachfolge des am Sonntag entlassenen Markus Babbel antreten. Beim DFB-Pokalspiel am heutigen Mittwochabend gegen den 1. FC Kaiserslautern (19 Uhr/Sky und im news.de-Liveticker) betreut Babbels Co-Trainer Rainer Widmayer die Mannschaft.

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Skibbe soll Vertrag bis 2014 bekommen

Sein Cheftrainer-Auftritt wird einmalig bleiben. «Ich bin nicht von gestern. Ich weiß genau, welchen Weg der Verein einschlagen muss», bemerkte der 44 Jahre alte Schwabe. Denn Skibbe soll bei Hertha einen Vertrag bis 2014 bekommen. Hertha geht davon aus, dass eine Klausel Skibbes Ausstieg garantiert.

Wunschtrainer Skibbe, der Eskisehirspor in der türkischen Liga seit vergangenem Sommer bis auf Rang vier geführt hat, soll aus seinem bis 2014 laufenden Vertrag für einen sechsstelligen Betrag herausgekauft werden können. Details des neuen Hertha-Kontrakts konnten mit Skibbe offenbar schnell geklärt werden. Der Verpflichtung müssen jetzt noch die Gremien des Berliner Vereins zustimmen - dann könnte der neue Chef schon am Donnerstag präsentiert werden.

«Heute ist nicht der Zeitpunkt, um dazu Stellung zu nehmen», sagte ein neben dem lockeren Widmayer angespannt wirkender Manager Preetz am Dienstag. Da hatte Skibbe der Bild-Zeitung noch gesagt: «Eine Entscheidung - so oder so - wird vor Donnerstag nicht fallen.»

Widmayer hat mit Preetz schon jetzt eine Vereinbarung getroffen, die nach dem Pokalspiel bekanntgemacht werden soll, verriet der Interimscoach und informierte per Telefon auch Babbel. «Ich mache das Ding am Mittwoch», berichtete Widmayer seinem langjährigen Partner. Und Babbel habe erwidert: «Okay - mach es.» Manager Preetz hatte für den Babbel-Vertrauten votiert, «weil keiner die Mannschaft so gut kennt wie Rainer Widmayer», sagte der Manager.

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kru/phs/news.de/dapd

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