Boxen Zbik: «Nicht für, sondern gegen Sturm boxen»

Ex-Weltmeister Sebastian Zbik hat überrascht auf die Ersteigerung seines EM-Kampfes durch die Boxpromotion von Felix Sturm reagiert. «Ich will nicht für Sturm boxen, sondern gegen ihn. Ich werde ihm nicht seinen TV-Vertrag sichern», sagte der Schweriner der Nachrichtenagentur dpa.

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Zbik: «Nicht für, sondern gegen Sturm boxen» Bild: dpa

Hamburg (dpa) - Ex-Weltmeister Sebastian Zbik hat überrascht auf die Ersteigerung seines EM-Kampfes durch die Boxpromotion von Felix Sturm reagiert. «Ich will nicht für Sturm boxen, sondern gegen ihn. Ich werde ihm nicht seinen TV-Vertrag sichern», sagte der Schweriner der Nachrichtenagentur dpa.

Der 29-jährige Zbik hatte den WBA-Superchampion in den vergangenen Jahren mehrfach herausgefordert. Der Kampf ist bisher allerdings nicht zustande gekommen. Unter anderem konnten sich beide Boxer nicht über die finanziellen Belange einigen.

Der Kölner Sturm hatte wenige Stunden zuvor erstmals einen Titelkampf ersteigert. Der 32 Jahre alte Profi und Promoter in Personalunion sicherte sich in Rom die Rechte an der Mittelgewichts-EM zwischen Titelverteidiger Grzegorz Proksa aus Polen und dessen Pflichtherausforderer Zbik aus Schwerin. Nach Angaben von «bild.de» hat die Sturm-Promotion für die EM-Ausrichtung 176 100 Euro geboten und damit den Berliner Sauerlandstall, der 153 079 Euro aufgerufen hatte, aus dem Feld geschlagen. Sturm ist damit für dieses Duell Promoter.

Die EM soll im Februar oder März stattfinden und vom privaten TV-Sender Sat.1, der auch Sturms WM-Kämpfe ausstrahlt, übertragen werden. Die Verhandlungen müssen aber erst geführt werden. «Mein Promoter hat einige reizvolle Angebote für mich vorliegen. Ich werde nichts überstürzen, mir alles ansehen und mich dann für das sportlich und finanziell attraktivste Gesamtpaket entscheiden», sagte Zbik. Der Profi aus dem Hamburger Universum-Unternehmen, das der frühere Promoter Klaus-Peter Kohl an den Hamburger Geschäftsmann Waldemar Kluch abgetreten hat, gewann 30 seiner 31 Profikämpfe.

news.de/dpa

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