Fechten 100 Jahre Fechter-Bund - Bach: «Vorzeigesportart»

Bundespräsident Christian Wulff hat die zahlreichen Medaillengewinne der deutschen Fechter bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewürdigt.

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100 Jahre Fechter-Bund - Bach: «Vorzeigesportart» Bild: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff hat die zahlreichen Medaillengewinne der deutschen Fechter bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewürdigt.

«Sie können auf eine großartige Erfolgsgeschichte zurückblicken», sagte er bei einem Festakt zum 100. Bestehen des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) in Frankfurt am Main. Dort war Verband am 17. Dezember 1911 gegründet worden.

Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Mannschafts-Olympiasieger mit der Herrenflorett-Mannschaft 1976, sagte in seiner Laudatio: «Fechten ist ein Vorzeigesport unter den deutschen olympischen Sportarten geworden.» Mit Bezug auf die Debatte um Wulffs Privatkredit sagte Bach: «Sie genießen das ungebrochene Vertrauen und die Sympathie des deutschen Sports.»

Der DFeB gehört zu den erfolgreichsten deutschen Sportverbänden. Die Bilanz des gerade einmal 25 000 Mitglieder großen Verbandes kann sich sehen lassen: Die deutschen Fechter gewannen mehr als 160 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Vor allem Emil Beck und sein FC Tauberbischofsheim sorgten in den 70er, 80er und 90er Jahren für Furore. Das «Wunder von Göteborg» 1973 mit dem WM-Triumph der Degen-Mannschaft und die Olympischen Spiele 1976 in Montreal, wo die Florettherren um Thomas Bach sowie Degen-Ass Alexander Pusch Olympiasieger wurden, markierten den Beginn einer goldenen Ära.

news.de/dpa

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