Fußball Fortunas fulminantes Finale: Paderborn und BVB

Paderborn vor Augen, den Meister im Hinterkopf: Mit dem unerwarteten Spitzenspiel gegen den SC Paderborn startet Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf in das fulminante Finale seines tollen Fußball-Jahres.

Fortunas fulminantes Finale: Paderborn und BVB (Foto)
Fortunas fulminantes Finale: Paderborn und BVB Bild: dpa

München (dpa) - Paderborn vor Augen, den Meister im Hinterkopf: Mit dem unerwarteten Spitzenspiel gegen den SC Paderborn startet Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf in das fulminante Finale seines tollen Fußball-Jahres.

Gegen das Überraschungsteam aus Ostwestfalen soll am 19. Spieltag der nächste Heimsieg eingefahren werden - und noch einmal mächtig Mut für die große Pokal-Aufgabe am kommenden Dienstag gegen Meister Borussia Dortmund getankt werden.

Vorfreude verboten heißt es auch beim VfL Bochum, der vor seinem Cup-Hit gegen Bayern München beim FSV Frankfurt antreten muss. «Da müssen wir erst mal die Punkte sammeln», betont Routinier Paul Freier. «Danach haben wir noch genügend Zeit, um uns auf dieses große Highlight gegen Bayern München vorzubereiten und voller Vorfreude in dieses Spiel zu gehen.» Erst einmal nur der Alltag zählt auch für die SpVgg Greuther Fürth, die vor dem brisanten Cup-Derby beim Nachbarn 1. FC Nürnberg am Freitag gegen Union Berlin spielt.

«Es freut mich, dass alle in der Stadt euphorisch sind. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben», stapelt Fortuna-Coach Norbert Meier angesichts des Höhenflugs seit Wochen tief. Als einziges Team im deutschen Profi-Fußball sind die Rheinländer in dieser Saison noch ungeschlagen, die Erfolgsbilanz im Unterhaus beläuft sich auf 25 Spiele ohne Niederlage. «Je länger die Serie anhält, umso heißer werden die anderen auf uns», warnt jedoch Torjäger Sascha Rösler. Paderborn reist mit dem Selbstbewusstsein von 14 Liga-Spielen ohne Niederlage an. «Das ist der perfekte Abschluss für dieses Jahr», freut sich SC-Trainer Roger Schmidt auf das Spitzenspiel.

Der Tabellendritte Fürth will mit einem Heimdreier gegen Berlin noch einmal Rückenwind für das Pokalderby beim fränkischen Nachbarn aus Nürnberg tanken. Coach Mike Büskens hofft auf eine bessere Chancenverwertung als zuletzt beim verpassten Sieg bei Eintracht Frankfurt, als Edgar Prib aus fünf Metern das leere Tor nicht traf. «Das wird in jedem Jahresrückblick zu sehen sein», klagte Büskens. Im Duell der Bundesliga-Absteiger empfängt am Montag der zuletzt schwächelnde FC St. Pauli die Gäste von Eintracht Frankfurt.

Doch nicht nur an der Spitze geht es am letzten Spieltag des Jahres hoch her, auch im Tabellenkeller ist noch einmal für Brisanz gesorgt. Im zweiten Spiel unter seinem neuen Trainer Wolfgang Wolf hofft Schlusslicht Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden auf einen vorweihnachtlichen Lichtblick. Düster sieht es vor der Heimpartie gegen 1860 München auch für den Karlsruher SC aus, dessen neuer Trainer Jörn Andersen auch nach vier Spielen noch auf den ersten Punkt wartet.

news.de/dpa

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