Ende einer Affäre Kempter gibt gegen Amerell klein bei

Amerell (Foto)
Geeinigt: Amerell und Kempter haben einem Vergleich zugestimmt. Bild: dapd

Zwei Jahre lang dauerte der Rechtsstreit, nun gibt es ein Ende. Manfred Amerell und Michael Kempter haben sich vor Gericht geeinigt. Es ging um die Frage, ob das Verhältnis der zwei Männer einvernehmlich war - oder eben nicht.

Manfred Amerell (64) und Michael Kempter (28) haben den fast zwei Jahre andauernden Rechtsstreit am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Stuttgart in zweiter Instanz beendet. Die beiden Parteien nahmen den Vorschlag des Vorsitzenden Richters des 4. Zivilsenats, Matthias Haag, auf eine gütliche Einigung an.

Beide Seiten konnten sich auf die vom Senat vorgeschlagene Erklärung aus Sicht Kempters verständigen, in der es im ersten Satz wörtlich heißt, «dass ich die Behauptung (…), dass ich Herrn Amerell meinen entgegen stehenden Willen eindeutig und klar zum Ausdruck gebracht habe, im Hinblick auf sexuelle Kontakte zwischen uns beiden, nicht weiter aufrecht erhalte.»

Damit ist die Persönlichkeitsrechtsverletzungsklage Amerells gegen Kempter wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung hinfällig. Im Kern ging es in dem Zivilrechtsstreit um die Frage, ob das intime Verhältnis zwischen dem ehemaligen Obmann des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Amerell, und dem ehemaligen Fifa-Schiedsrichter Kempter einvernehmlich oder erzwungen war.

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In erster Instanz hatte das Landgericht Hechingen die Klage Amerells auf Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 150.000 Euro zurückgewiesen.

beu/kru/news.de/dapd

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