Glosse zur Formel 1 Stoppt Vettel!

Red Bull  (Foto)
Die Kollegen wie hier Lewis Hamilton nervt es gewaltig, von Sebastian Vettel immer den Siegerfinger vor die Nase gehalten zu bekommen. Bild: dapd

Von news.de-Redakteur Michael Heinrich
Mit seiner Dominanz bringt Sebastian Vettel den ganzen Sport in Verruf. Elf Siege und vier zweite Plätze in 17 Rennen sind in der Formel 1 die Formel für Langeweile. Um die nächste Saison spannender zu gestalten, müssen die Verantwortlichen jetzt handeln. News.de hat nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge parat.

Landauf landab dösen die Menschen sonntags wahlweise früh um fünf oder gegen 14 Uhr vor dem Fernseher ein. Das eintönige, schnell ansteigende und sich dann entfernende «Vviiiimmmhhhhhhhhhhh» der Rennwagen wiegt die Formel-1-Jünger prima in den Schlaf. Überall? Nicht überall: Ein kleines Häuflein stemmt sich in Heppenheim gegen die Müdigkeit. Und manche mögen sich auch den Wecker stellen, um die Siegerehrung von Sebastian Vettel nicht zu verpassen.

So kann es nicht weitergehen mit einer Sportart, die nach Fußball die größte und schönste ist! Es wird Zeit, dass Zirkusdirektor Bernie Ecclestone handelt! Dabei reicht es nicht, immer weitere Strecken in den Rennkalender aufzunehmen. Für die Piloten mögen sie ja Abwechslung bringen, aber dem Zuschauer zuhause vor dem Fernseher ist es - mit Verlaub - scheißegal, in welchem indischen Kuhkaff die Runden gedreht werden. Die Couch ist immer dieselbe.

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Zusatzgewichte oder Autotausch

Radikal langweilige Situationen erfordern radikale Aktionen: Eine Lösung wäre es, Vettel nach einem Sieg ein Zusatzgewicht aufzubrummen. Beim Pferderennen macht man das, um ein ausgeglichenes Rennen zu gewährleisten. Nennt sich Handicap. Man minimiert so auch den Nachteil der Unerfahrenheit der Jockeys. Nach dem zehnten Sieg in Serie wäre Vettels Auto dann so schwer, dass er im Rennen nicht nur zum Reifenwechsel, sondern auch zum Achsenwechsel an die Box muss.

Den anderen Piloten müssen auch Zugeständnisse gemacht werden. Kein Sportler hat Lust, ständig zu verlieren, ganz egal wie viel Geld er dafür bekommt. Sie drohen abzuwandern. Damit hier keine Fahrerflucht stattfindet, müssen neue Anreize geschaffen werden. Sonst herrscht auch in der Formel 1 bald Fachkräftemangel. Wertungstrikots wie bei der Tour de France würden die Attraktivität erhöhen. Wer beispielsweise die schnellste Runde fährt, darf fürs nächste Rennen sein Auto grün streichen und bekommt eine Flasche Sekt gratis.

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Eine nicht minder tolle Idee wäre es, die Autos einfach unter den Piloten zu tauschen. Jeder muss so mal mit dem schlechtesten und mit dem besten Auto fahren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Jedes Rennen ist anders, das beste Auto und der beste Fahrer wären am Saisonende ganz zweifelsfrei ermittelt, weil jeder wirklich die gleichen Chancen hatte. So darf auch mal einer ein Rennen gewinnen, der jetzt nur hinterherfährt. Das beugt Neid vor, fördert die Harmonie im Pilotenlager und die Gesamtzufriedenheit.

Wassergräben und Betonmauern

Jetzt werden manche Formel-1-Experten den Zeigefinger heben und mahnen, dass der Rennwagen von Mercedes auf Strecken mit langen Geraden bevorteilt ist und ein anderer auf engen Stadtkursen. Sie haben Recht. Aber auch hier gibt es eine einfache Lösung. Man muss die Strecken einfach nur gleich gestalten. Am Grundprinzip ändert sich deswegen nichts: Es wird immer noch im Kreis gefahren.

Natürlich sind diese Überlegungen nicht der Weisheit letzter Schluss. Man kann Vettel sicher auch mit Wassergräben, Betonmauern und zerstochenen Reifen stoppen, obwohl der Autor sich bei Letzterem selbst nicht sicher ist. Fakt ist: Ecclestone hat keine Wahl, es muss etwas getan werden. Die Alternative hieße, Vettel den Weltmeistertitel in der kommenden Saison gleich vor Start des ersten Rennen zu übereignen.

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kru/cvd/news.de

Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • Knoppka
  • Kommentar 7
  • 26.11.2011 18:50

Wer ist Glosse????????????????????????

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  • Ritchi
  • Kommentar 6
  • 25.11.2011 18:58

Also bevor ihr den Heinrich noch steinicht, lest das erste Wort im Artikel: GLOSSE!!!

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  • Jens Fischer
  • Kommentar 5
  • 25.11.2011 18:33

Die Lösung ware ganz einfach. Es müßten sich alle einig sein, keine RedBull-Brause zu trinken. Dann würde sich die Sache von selbst regeln. Jens Fischer

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