Eisschnelllauf Eis-Sprinterinnen enttäuschen - Männer-Team 3.

Eis-Sprinterinnen enttäuschen - Männer-Team 3. (Foto)
Eis-Sprinterinnen enttäuschen - Männer-Team 3. Bild: dpa

Die deutschen Eisschnellläuferinnen sind enttäuschend in den letzten Tag des Weltcups im russischen Tscheljabinsk gestartet. Über 1000 Meter kam beim Sieg der kanadischen Olympiasiegerin und Weltmeisterin Christine Nesbitt keine Athletin unter die besten Zehn.

Tscheljabinsk (dpa) - Die deutschen Eisschnellläuferinnen sind enttäuschend in den letzten Tag des Weltcups im russischen Tscheljabinsk gestartet. Über 1000 Meter kam beim Sieg der kanadischen Olympiasiegerin und Weltmeisterin Christine Nesbitt keine Athletin unter die besten Zehn.

Die Kanadierin Nesbitt gewann in 1:15,97 Minuten vor den Niederländerinnen Margot Boer (1:16,52) und Marrit Leenstra (1:16,77). Die deutsche Meisterin Monique Angermüller wurde nach einem Sturz nur Letzte, nachdem sie am Vortag starke Vierte über 1500 Meter geworden war. D

Das beste Ergebnis gelang noch Judith Hesse. Die Erfurterin belegte in 1:17,86 Minuten Rang 15. Gabriele Hirschbichler (1:18,11) kam auf Platz 17. Claudia Pechstein, die sich gegen die deutschen Spezialistinnen auch ein Weltcup-Ticket für die Kilometer-Distanz gesichert hatte, lief zuvor bereits in der B-Gruppe und wurde dort in 1:18,24 Minuten Fünfte.

Auch im Team-Wettbewerb sind die Eisschnellläuferinnen ohne Stephanie Beckert ohne Chance auf einen weiteren Podestplatz geblieben. Claudia Pechstein, Monique Angermüller und Isabell Ost wurden Fünfte und blieben in 3:06,52 Minuten gerade noch vor den Polinnen. Die Erfurter Olympia-Zweite Beckert wurde wegen ihrer Rückenbeschwerden geschont.

Den Sieg holte sich in 3:02,07 Minuten Weltmeister Kanada mit Christine Nesbitt, Cindy Klassen und Brittany Schussler vor den Niederländerinnen (3:02,72) mit Ireen Wüst, Diane Valkenburg und Marrit Leenstra, die das abschließende Rennen gegen das deutsche Trio klar gewannen. Rang drei ging an Gastgeber Russland (3:03,37) vor Südkorea (3:05,79).

Samuel Schwarz hingegen hat den zuvor enttäuschenden deutschen Sprintern das beste Ergebnis beim Eisschnelllauf-Weltcup im russischen Tscheljabinsk beschert. Der Berliner wurde Sechster über seine Spezialstrecke 1000 Meter.

Knapp ein Jahr nach seinem sensationellen ersten Weltcup-Sieg lief Schwarz gute 1:09,67 Minuten und rehabilitierte sich für seinen letzten Platz und seine Disqualifikation in den beiden 500-Meter-Rennen des Wochenendes. Über 5000 Meter war der Inzeller Moritz Geisreiter am Vortag ebenfalls Sechster geworden.

Den 1000-Meter-Sieg bei den Männern holte sich der Niederländer Stefan Groothuis in 1:08,49 Minuten. Der WM-Dritte hatte zuvor bereits die 1500 Meter gewonnen. Zweiter wurde der niederländische Vizeweltmeister Kjeld Nuis (1:08,56) vor dem Kanadier Denny Morrison (1:09,26). Olympiasieger und Weltmeister Shani Davis (1:09,48) aus den USA kam nicht über Rang fünf hinaus.

Für einen starken Abschluss des in Tscheljabinsk haben die Männer mit einem dritten Rang gesorgt. Patrick Beckert, Marco Weber und Alexej Baumgärtner mussten sich in 3:45,29 Minuten nur den Trios aus den Niederlanden (3:41,25) und von Weltmeister USA (3:44,52) geschlagen geben. Es war die beste Platzierung der deutschen Männer beim ersten Weltcup der neuen Saison und der insgesamt dritte deutsche Podestplatz des Wochenendes. Zuvor hatten Jenny Wolf über 500 Meter und Claudia Pechstein über 3000 Meter für dritte Plätze gesorgt.

news.de/dpa

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