Fußball Friedrich: Clubs müssen sich mehr um Fans kümmern

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Friedrich: Clubs müssen sich mehr um Fans kümmern Bild: dpa

Vor dem Runden Tisch zum Thema Gewalt im Fußball hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Clubs aufgefordert, intensiveren Austausch mit ihren Anhängern zu pflegen.

Berlin (dpa) - Vor dem Runden Tisch zum Thema Gewalt im Fußball hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Clubs aufgefordert, intensiveren Austausch mit ihren Anhängern zu pflegen.

«Ich habe eine sehr klare Forderung an die Vereine, nämlich, dass sie noch mehr als bisher sich um die Fans kümmern müssen», sagte der CSU-Politiker im SWR-Interview der Woche. Friedrich will am Montag in Berlin mit Verbands- und Vereins-Vertretern sowie den Innenministern der Bundesländer auch über Maßnahmen diskutieren, mit denen Gewalttäter aussortiert und von anderen Fans unterschieden werden können. «Diese Unterscheidung muss auch in Deutschland getroffen werden. Ob mit einem Pass oder auf andere Weise, das werden wir am Montag besprechen», sagte er.

Christian Heidel, Manager des Bundesligisten FSV Mainz 05, hofft dabei auch auf Selbstreinigungsprozesse innerhalb von Fan-Gruppierungen. Man müsse den «Friedfertigen» klarmachen, «dass sie die gewaltbereiten Mitglieder ausgrenzen müssen», sagte Heidel im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Heribert Bruchhagen sprach sich nach den jüngsten Vorfällen im deutschen Fußball zwar für «restriktive Maßnahmen» aus. Zugleich betonte der Clubchef des Zweitligisten Eintracht Frankfurt, dass er nicht hoffe, dass die Vereine eines Tages so weit gehen müssten, alle Ultras auszusperren. Bruchhagen betonte vor dem Runden Tisch: «Wir haben ein großes Problem im Fußball, das alle sehr ernst nehmen.»

news.de/dpa

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