Tennis Nadal mit großen Sorgen - Kritik an Tennis-Verband

Nadal mit großen Sorgen - Kritik an Tennis-Verband (Foto)
Nadal mit großen Sorgen - Kritik an Tennis-Verband Bild: dpa

Titelverteidiger Rafael Nadal bangt nach seinem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon um seinen angeschlagenen linken Fuß. Der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Spanien hatte sich bei seinem Erfolg über den Argentinier Juan Martin del Potro verletzt, die Partie aber in vier Sätzen gewonnen.

London (dpa) - Titelverteidiger Rafael Nadal bangt nach seinem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon um seinen angeschlagenen linken Fuß. Der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Spanien hatte sich bei seinem Erfolg über den Argentinier Juan Martin del Potro verletzt, die Partie aber in vier Sätzen gewonnen.

Eine Untersuchung am Dienstag soll Klarheit über die Schwere der Blessur bringen. «Ich weiß nicht, was das Problem ist. Natürlich mache ich mir Sorgen. Einmal dachte ich am Ende des ersten Satzes, dass ich vielleicht aufhören müsste», sagte Nadal in London. Nadal ließ sich behandeln, nachdem er bei einer 6:5-Führung im ersten Durchgang eine Vorhand schlug und das Gefühl hatte, es sei etwas im Fuß gebrochen. «Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe die Position des Fußes verändert, so dass ich weiterspielen konnte - aber mit Schmerzen», erklärte der 25-Jährige. Nadal müsste erst am Mittwoch wieder zum Viertelfinale gegen den Amerikaner Mardy Fish antreten. Ob er dann auf dem Rasen stehen wird, ließ Nadal offen: «Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen.»

Schon vor dem Match hatte Nadal angekündigt, nicht im Davis-Cup-Viertelfinale gegen die USA vom 8. bis 10. Juli anzutreten. Er hatte dies mit einer notwendigen Pause nach Wimbledon begründet. Nach dem Sieg gegen del Potro übte der Mallorquiner heftige Kritik am Kalender des Tennis-Weltverbandes ITF, der es den Top-Spielern nicht ermögliche, alle Davis-Cup-Spiele zu bestreiten. «Sie denken nicht nach, sie machen einfach nur weiter Geld», sagte Nadal in Richtung des Verbandes.

Bericht zu Nadal auf Wimbledon-Seite

news.de/dpa

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