Fußball Ab in die Wüste: Maradona wird Trainer in Dubai

Ab in die Wüste: Maradona wird Trainer in Dubai (Foto)
Ab in die Wüste: Maradona wird Trainer in Dubai Bild: dpa

Diego Maradona geht in die Wüste: Die argentinische Fußball-Legende wird zur neuen Saison Trainer des Erstligisten Al-Wasl in der Glitzermetropole Dubai. Der 50-Jährige habe einen Zweijahresvertrag unterzeichnet, gab Vereins-Vizepräsident Marwan bin Bajat bekannt.

Dubai (dpa) - Diego Maradona geht in die Wüste: Die argentinische Fußball-Legende wird zur neuen Saison Trainer des Erstligisten Al-Wasl in der Glitzermetropole Dubai. Der 50-Jährige habe einen Zweijahresvertrag unterzeichnet, gab Vereins-Vizepräsident Marwan bin Bajat bekannt.

Details des Deals sollen Anfang Juni veröffentlicht werden. Maradona war seit seiner Entlassung als argentinischer Nationalcoach im Sommer 2010 für mehrere Trainerjobs im Gespräch.

«Wir sind stolz, die internationale Fußballbühne mit der Verpflichtung eines der größten Sportler aller Zeiten zu betreten», sagte Al-Wasl-Funktionär bin Bajat. «Maradona gilt als eines der Weltwunder, ich sehe ihn als das achte Wunder», urteilte der Vereins-Vize euphorisch. Al-Wasl ist derzeit Liga-Vierter in den Emiraten. Die aktuelle Spielzeit endet im Juni. Danach soll Maradona ein Konzept für seinen neuen Club entwickeln und dessen Strukturen professionalisieren.

Als Spieler hatte Maradona 1986 mit Argentinien den WM-Titel gewonnen, vier Jahre später unterlag er mit der «Albiceleste» im Finale der deutschen Auswahl von Teamchef Franz Beckenbauer. 1997 beendete er nach Skandalen um Doping und Drogenmissbrauch seine aktive Karriere. Zuletzt scheiterte er als Coach des argentinischen Nationalteams, das bei der WM in Südafrika 2010 im Viertelfinale mit 0:4 gegen die deutsche Elf unterlag.

Nach dem WM-Debakel musste Maradona seinen Posten räumen. Danach wurde er unter anderem als Coach im Iran und bei den englischen Erstligisten Blackburn und Fulham gehandelt. Am vergangenen Samstag hatte er das Vereinsgelände und die Spielstätten von Al-Wasl besichtigt. Bereits im März hatte sich der Club von seinem bisherigen Trainer Sérgio Farias getrennt.

news.de/dpa

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