Fußball Gladbach: Glaube an Rettung wächst

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Gladbach: Glaube an Rettung wächst Bild: dpa

Mit dem Selbstvertrauen aus dem Derby-Triumph ist der Glaube an die Rettung immens gewachsen. «Ich bin hierhin gekommen, weil ich immer sicher war, dass wir den Klassenverbleib schaffen», sagte Fußballprofi Mike Hanke von Borussia Mönchengladbach.

Mönchengladbach (dpa) - Mit dem Selbstvertrauen aus dem Derby-Triumph ist der Glaube an die Rettung immens gewachsen. «Ich bin hierhin gekommen, weil ich immer sicher war, dass wir den Klassenverbleib schaffen», sagte Fußballprofi Mike Hanke von Borussia Mönchengladbach.

Nach dem berauschenden 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln hat der seit November tief im Tabellenkeller steckende fünfmalige deutsche Meister wieder Land in Sicht. Mit zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Rückstand für die Gladbacher so knapp wie in der gesamten Rückrunde nicht. «Wir brauchen noch neun Punkte. Ich hoffe, das reicht für Platz 16», sagte Trainer Lucien Favre.

Der Schweizer Coach ist der Architekt der neu strukturierten Gladbacher Mannschaft, die mit einem weiteren Erfolg am Freitag beim FSV Mainz 05 definitiv die «Rote Laterne» weiterreichen kann. «Wir haben noch berechtigte Hoffnung, der Klassenverbleib ist machbar», sagte Borussias Vizepräsident Rainer Bonhof.

Favre hat zum einen mit dem dritten Sieg im vierten Heimspiel den Fluch vor eigenem Publikum endgültig beendet und mit seinen Personalentscheidungen ein gutes Näschen bewiesen. Längst überfällig war der Wechsel im Tor, wo in Marc-Andre ter Stegen ein 18 Jahre alter Nachwuchskeeper für neue Sicherheit sorgt. «Er hat ein gutes Spiel gezeigt. Für ihn war es schwierig, in so einem Spiel das erste Mal zwischen den Pfosten zu stehen», befand Favre.

Zudem bildete der Borussen-Trainer den Angriff mit der Doppelspitze Mohamadou Idrissou und Hanke neu. Vor allem Hanke gefiel in seiner Rolle als Ballsicherer und -verteiler. Zu den ersten drei Treffern von Juan Arango und Marco Reus (2) lieferte der ehemalige Nationalspieler die Vorarbeit. «Drei Assists, das ist doch was, ich bin jetzt hier der Zehner», meinte der im Winter verpflichtete Hanke, der zwar noch keinen Treffer für seinen neuen Club erzielen konnte, aber schon fünf Assists auf dem Konto hat. «Wenn wir am Ende nicht absteigen und ich kein Tor gemacht habe, dann ist das auch egal», sagte der Borussen-Profi.

Allerdings haben die Gladbacher in den verbleibenden fünf Spielen das wohl schwerste Restprogramm: Drei Auswärtsspiele stehen noch an, und insgesamt warten noch drei Top-Five-Teams auf den Tabellenletzten. Das spielt für Trainer Favre jedoch keine Rolle. «Es ist doch egal, wer kommt, wir müssen unsere Punkte machen. Davon bin ich überzeugt.» Auch der überragende Reus, mit acht Treffern bester Borussen-Torschütze, glaubt felsenfest an die Rettung. «Zu 100 Prozent», sagte der Offensivspieler.

news.de/dpa

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