Bundesliga-Telegramm Das Duell der scheidenden Trainer

Armin Veh gastiert auf seiner HSV-Abschiedstour bei seinem Kollegen Louis van Gaal in München. Schalke empfängt Frankfurt zum Krisengipfel und mit Bremen und Mönchengladbach kämpfen zwei Traditionsvereine ums Überleben.

Armin Veh und Louis van Gaal (rechts) (Foto)
Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Armin Veh (damals noch beim VfL Wolfsburg) trifft Louis van Gaal (rechts) in München. Bild: imago

Bayern München - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Der FC Bayern München braucht dringend ein Erfolgserlebnis, um die Champions-League-Ränge nicht aus den Augen zu verlieren. Die Münchener haben zwar mit 32 Siegen aus 45 Spielen eine beeindruckende Heimbilanz gegen den HSV, schafften aber in den letzten fünf Spielen vor eigenem Publikum nur einen Sieg gegen die Hanseaten. Breno fehlt bei Bayern, Joris Mathijsen beim HSV.

1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Auf dem Weg zur Meisterschaft trifft der seit acht Spielen unbesiegte Tabellenführer aus Dortmund auf einen angeschlagenen, aber hochmotivierten Gegner, der dem BVB schon beim 1:1 im Hinspiel das Leben schwer gemacht hat. Dortmund bangt noch um den Einsatz von Mats Hummels und Lucas Barrios. Bei den seit vier Spielen sieglosen Hoffenheimern fehlen Peniel Mlapa, Andreas Ibertsberger und Roberto Firmino.

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FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Mit einem weiteren Erfolg könnte Schalke-Coach Felix Magath seine Kritiker ruhig stellen, doch gerade nach Champions-League-Spielen haben die «Königsblauen» in der Liga enttäuscht. Die Hessen sind seit acht Spielen sieglos und seit 723 Minuten ohne Tor. Zudem liegt der letzte Sieg auf Schalke zwölf Jahre zurück. Frankfurt muss auf Benjamin Köhler und Maik Franz verzichten, Schalke auf den gesperrten Benedikt Höwedes.

VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

Verkehrte Fußballwelt: Wolfsburg kämpft gegen den Abstieg, Nürnberg um einen Europapokalplatz. Die Niedersachsen, die auf Patrick Helmes und Arne Friedrich verzichten müssen, gewannen nur eines der letzten sechs Spiele. Die Nürnberger hingegen schafften fünf Siege aus den letzten sieben Partien. Neben Albert Bunjaku, Julian Schieber und Mike Frantz fällt auch Juri Judt beim Club aus.

1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Acht Spiele ohne Sieg, Sturz auf Rang 17 - für die Pfälzer gilt die höchste Alarmstufe im Abstiegskampf. Dabei kann Trainer Marco Kurz wieder auf Ivo Ilicevic zurückgreifen, fehlen werden Chadli Amri und Jan Simunek. Martin Amedick ist nur zweite Wahl. Freiburg hat die internationalen Ränge noch im Blick, gewann aber nur eins der letzten fünf Spiele. Anton Putsila fehlt wegen einer Gelbsperre.

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr)

Seit fast 24 Jahren wartet Schlusslicht Mönchengladbach auf einen Sieg an der Weser. Im Kampf um den Klassenverbleib ist selbst ein Remis wohl zu wenig für die Elf vom Niederrhein. Dazu fällt in Igor de Camargo der beste Torjäger im Team von Trainer Lucien Favre aus. Die Gastgeber konnten ihre Position mit dem Sieg in Freiburg ein wenig verbessern. Aaron Hunt kehrt zurück, Wesley und Tim Borowski sind fraglich.

FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr)

Im Duell um die Champions-League-Plätze müssen die in der Liga seit vier Spielen unbesiegten Leverkusener nach der Pleite gegen Villarreal wieder in die Spur kommen. Manuel Friedrich und Tranquillo Barnetta fallen aus. Die in der Tabelle sechs Punkte hinter Bayer platzierten Mainzer müssen weiter auf Adam Szalai und Miroslav Karhan verzichten. Das Hinspiel in der BayArena gewannen die Rheinhessen mit 1:0.

FC St. Pauli - VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr)

Abstiegskampf am Millerntor: Die Schwaben wollen ihren Aufwärtstrend mit zwei Siegen in Serie fortsetzen und könnten im Erfolgsfall an den Hamburgern in der Tabelle vorbeiziehen. St. Pauli kassierte zuletzt drei Niederlagen und ist seit 301 Minuten ohne Torerfolg. Gegen den VfB gab es in den letzten zwölf Spielen nur einen Sieg. Fünf Spieler fehlen den Gastgebern, Gerald Asamoah kehrt zurück.

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kln/phs/news.de/dpa

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