Ski alpin Österreich im Abfahrts-Glück - Schweizer Revanche

Österreich im Abfahrts-Glück - Schweizer Revanche (Foto)
Österreich im Abfahrts-Glück - Schweizer Revanche Bild: dpa

Da konnte sich der frühere Chef von Maria Riesch & Co. freuen: Skirennfahrer Michael Walchhofer aus Österreich hat seinem Coach Mathias Berthold den ersten Weltcup- Sieg im neuen Amt beschert und in Lake Louise nach 630 Tagen die schwarze Abfahrtsserie seines Teams beendet.

Lake Louise (dpa) - Da konnte sich der frühere Chef von Maria Riesch & Co. freuen: Skirennfahrer Michael Walchhofer aus Österreich hat seinem Coach Mathias Berthold den ersten Weltcup- Sieg im neuen Amt beschert und in Lake Louise nach 630 Tagen die schwarze Abfahrtsserie seines Teams beendet.

Als erfolgreichste Nation verließ Österreich den ersten Stopp der Nordamerika-Tour. Der Erfolg Walchhofers in der alpinen Königsdisziplin tat rot-weiß-rot besonders gut. «Der erste Sieg nach so langer Zeit ist schön. Es hat jeder darauf gebrannt, dass er den feiern kann», sagte Michael Walchhofer, der mit 35 Jahren und 7 Monaten der älteste Gewinner einer Schussfahrt im Weltcup ist. Der 16. Erfolg Walchhofers vor den zeitgleichen Mario Scheiber (Österreich) und Aksel Lund Svindal (Norwegen) ließ am Samstag in Kanada auch die deutschen Herren staunen.

«Wahnsinn, das hätte keiner gedacht. Es hat sich schon im Training abgezeichnet, dass die Österreicher anscheinend irgendwo besser trainiert haben als die anderen Nationen», sagte Strodl, der zum zweiten Mal seine Abfahrtsbestmarke von Platz 25 erreichte. Und damit auch für das Team etwas tat. «Spätestens ab Gröden haben wir durch das Ergebnis von Anderl auch wieder drei Starter in der Abfahrt», sagte Herren-Chefcoach Karlheinz Waibel. Vor dem Rennen in Italien im Dezember steht aber nächste Woche die schwierige Schussfahrt in Beaver Creek an.

Bitter endete dagegen der Sonntag für Strodl, denn nach einem Beinahe-Sturz griff sich der Partenkirchener ans rechte Knie. Er verspürte einen «heftigen Schmerz» und sollte schnellstmöglich nach Deutschland zurückgebracht werden. Die Rennen in Beaver Creek sind für ihn kein Thema mehr. «Er fliegt jetzt heim», sagte Waibel, der sich angesichts der Verletzung noch keine Gedanken über das Renn- Abschneiden gemacht hatte. Keppler war sehr wagemutig im Super-G unterwegs, aber zum erhofften Durchbruch reichte die rasante Fahrt nicht. «Ich nehme ein paar Punkte mit und hoffe, dass das in Beaver Creek besser läuft als hier», sagte der 27-Jährige. Wie Strodl erreichte zum Abschluss des Wochenendes auch Hannes Wagner nicht ins Ziel.

Beim Weltcup in den USA wollen Österreichs Abfahrer wieder stark als Team auftreten. Denn Klaus Kröll, der am 7. März 2009 in Kvitjell für den bisher letzten Sieg in der schnellsten Alpin-Disziplin gesorgt hatte, komplettierte als Sechster das gute Abfahrts-Ergebnis in Kanada. «Sie sind sicher die stärkste Mannschaft im Weltcup. Wenn es normal läuft, dann wird es öfter so ausschauen. Ich hoffe, nicht immer», sagte der norwegische Super-G-Olympiasieger Svindal. Und Janka blickte nach dem Grünenfelder-Erfolg schon wieder auf das ewige Duell: «Ich denke, Österreich und die Schweiz sind sehr stark in diesem Jahr - wir dürfen uns wieder auf ein spannendes Jahr freuen.»

news.de/dpa

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