Fußball Rooney bei ManU wieder «Everybody's Darling»

Im Oktober wollte Superstar Wayne Rooney Manchester United noch den Rücken kehren, jetzt ist der 24-Jährige wieder der gefeierte Held. Durch sein Elfmetertor gewann «ManU» in der Champions League 1:0 in Glasgow und erreichte das Achtelfinale der «Königsklasse».

Rooney bei ManU wieder «Everybody's Darling» (Foto)
Rooney bei ManU wieder «Everybody's Darling» Bild: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Im Oktober wollte Superstar Wayne Rooney Manchester United noch den Rücken kehren, jetzt ist der 24-Jährige wieder der gefeierte Held. Durch sein Elfmetertor gewann «ManU» in der Champions League 1:0 in Glasgow und erreichte das Achtelfinale der «Königsklasse».

Rooney bekam es gar nicht richtig mit: Nach seinem verwandelten Foulelfmeter bei den Glasgow Rangers rutschte der zuletzt formschwache Torjäger auf dem Rücken jubelnd Richtung Eckfahne, wo sich plötzlich ein Fan auf ihn warf und hemmungslos umarmte - und Rooney ließ es geschehen. Die Szene hatte Symbolcharakter. Manchester steht durch den 1:0-Sieg im Achtelfinale der Champions-League und Rooney ist nach der Posse um seine Vertragsverlängerung wieder «Everybody's Darling».

«Ich war eigentlich kaum nervös», erklärte der gefeierte Held, der Rangers-Keeper Allan McGregor kurz vor dem Abpfiff in die falsche Ecke schickte. Es war Rooneys zweites Saisontor per Strafstoß, aus dem Spiel heraus traf er seit März nicht mehr. «Ich wusste genau was ich tat. Hoffentlich ist jetzt der Knoten geplatzt», sagte der englische Nationalspieler, der nach seiner Knöchelblessur und einem Sondertraining in den USA erstmals seit zwei Monaten wieder in der Startelf stand.

«Es bedurfte einer Menge Mut, den Elfmeter zu übernehmen», lobte «ManU»-Coach Sir Alex Ferguson. Das Verhältnis zu seinem sportlichen Ziehsohn scheint sich wieder zu normalisieren, nachdem Rooney im Oktober völlig überraschend angekündigt hatte, Manchester nach Vertragsende 2012 verlassen zu wollen. Das Wechseltheater war perfekt, als der 24-Jährige nur kurz darauf einen neuen Fünf-Jahres- Kontrakt unterschrieb. Nun arbeitet Rooney daran, die Beziehungen zu Ferguson, dem Verein und den Fans wieder aufzubauen. «Der Elfmeter im Ibrox-Stadion könnte der Grundstein dafür gewesen sein», urteilte der «Daily Telegraph».

Hinter Manchester erreichte in der Gruppe C der FC Valencia durch ein 6:1-Torefestival gegen Bursapor die K.o.-Runde der «Königsklasse». Auch Titelverteidiger Inter Mailand und Topfavorit FC Barcelona lösten ihre Pflichtaufgaben und sind weiter im Rennen. Insgesamt stehen zwölf von 16 Achtelfinal-Teilnehmern fest.

Bei Inter herrschte nach dem 1:0-Sieg gegen Twente Enschede kollektive Erleichterung. Kein Wort mehr über das Ultimatum für Trainer Rafael Benitez, das Club-Präsident Massimo Moratti nach fünf Spielen ohne Sieg ausgesprochen hatte. Der argentinische Torschütze Esteban Cambiasso war der Mann des Abends im Giuseppe-Meazza-Stadion. «Cambiasso verjagt die bösen Geister», titelte «La Gazzetta dello Sport» und unkte: «Das kann die Wende gewesen sein.»

Barcelona holte durch ein lockeres 3:0 bei Panathinaikos Athen den Sieg in der Gruppe D. Das Starensemble der Blau-Roten stimmte sich mit Toren von Pedro (27. Minute/69.) und Lionel Messi (62.) auf das bevorstehende «el clásico» der Primera División gegen Real Madrid ein.

news.de/dpa

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