Deshalb ist Löw der richtige Bundestrainer
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Von den news.de-Redakteuren Oliver Roscher und Ullrich Kroemer
Artikel vom 09.07.2010
Offenbar sind sich Joachim Löw und der DFB einig: Nach dem WM-Turnier werden Löw und sein Team ihre Verträge bis zur Europameisterschaft 2012 verlängern. News.de nennt Gründe, weshalb das genau die richtige Entscheidung ist.
Verhältnis zur Mannschaft:
Würde man alle Nationalspieler nach ihrem Votum für eine weitere Amtszeit des Bundestrainers fragen, die Antwort wäre wohl ein einhelliges «Ja zu Jogi». Egal ob Lahm, Klose oder Podolski: Alle machten sich nach der Pleite gegen Spanien für Löw stark. Dessen Verhältnis zur Mannschaft ist einzigartig. Der 50-jährige Badenser hat sich eine Autorität erarbeitet, die auf beiderseitigem Respekt fußt. Auch auf den Umgang der Spieler untereinander legt der Bundestrainer größten Wert. Das ist angesichts der unterschiedlichen kulturellen Herkunft der Spieler von immenser Bedeutung. Ein großes Vetrauensverhältnis besteht vor allem mit den Spielern, denen Löw bedingungslos vertraut. Deren Loyalität ist ihm gewiss. Gerade Miroslav Klose und Lukas Podolski wissen, was sie Joachim Löw schuldig sind und würden nicht mal im Ansatz daran denken, dessen Autorität zu untergraben. Als Strippenzieher für die fragile Gemeinschaft einer Nationalmannschaft hat sich Joachim Löw bestens positioniert. «Jeder weiß, was wir vom Trainer halten und dass er ein sehr, sehr guter Trainer ist», unterstrich jüngst WM-Kapitän Philipp Lahm.
Spielauffassung:
Jogi Löw prägt den Stil der deutschen Nationalmannschaft seit 2004. Weil Jürgen Klinsmann mehr von Motivation als von Taktik versteht, machte er den analytischen Taktikfuchs damals zu seinem Co-Trainer. Nachdem Löw 2006 das Ruder übernahm, ist seine Handschrift nun deutlich zu sehen. Geprägt von der Spielweise der Spanier entwickelte Löw seine eigene Vorstellung des Spiels der deutschen Mannschaft. Spätestens nach dem verlorenen EM-Finale 2008 gegen Spanien setzte Löw voll auf diese Karte und schuf das neue deutsche Spiel: effektive Raumdeckung, zügige Balleroberung - möglichst ohne Fouls -, schnelles direktes Spiel und Umschalten auf Angriff sowie Spielen ohne Ball. Wenn Löw diese moderne Spielweise noch intensiver trainiert und mit mehr Siegeswillen und Aggressivität kombiniert, könnte die Revanche gegen das Vorbild Spanien irgendwann gelingen.
Motivation:
Eine Kamera wie die von Sommermärchen-Regisseur Sönke Wortmann ist in Südafrika nicht mit in der Kabine der deutschen Elf. Deswegen können wir nicht mit Bestimmtheit sagen, wie Löw seine Kabinenansprachen gestaltet. Die deftige Diktion von Klinsmann («Die hauen wir durch die Wand») wird er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht pflegen. Ein großer Motivator ist Löw dennoch, nicht so plakativ wie Klinsmann, aber dafür wirkungsvoller. Immer wieder haben Spieler wie Miroslav Klose und Lukas Podolski, die als Wracks zur Nationalmannschaft kamen und als Gewinnertypen in die Bundesliga zurückkommen, Löws Qualitäten als Motivator betont. Wer es schafft, diesen Spielern Selbstvertrauen zu geben, braucht keine reißerischen Kabinenansprachen.
Ehrgeiz:
Als Spieler war der Mann aus dem Schwarzwald talentiert, allein der Sprung in die erste Liga glückte ihm nie so richtig. In Stuttgart, Frankfurt und Karlsruhe konnte sich Löw nicht wirklich durchsetzen. Als Trainer hingegen hat es Löw zu einem der besten Übungsleiter der Welt gebracht - durch seine analytischen Fähigkeiten sowie seinen Einsatz und Ehrgeiz. Und gerade weil Löw so ehrgeizig ist, kann er nicht ohne einen großen Titel abtreten. Weil er diese Perspektive mit seiner runderneuerten Mannschaft sieht, wird er weitermachen.
Popularität:
Löw hat das geschafft, was vor ihm nur Franz Beckenbauer gelungen ist: Eine nahezu unantastbare Popularität zu erreichen, die ihm Narrenfreiheit garantiert. Basierte sie bei der «Lichtgestalt» Beckenbauer vor allem auf seiner großartigen Karriere als Spieler, musste Löw sich seine Reputation hart erkämpfen. Sein hohes Ansehen hat er zweifellos dem Erfolg zu verdanken, den er aktuell in Südafrika erreicht hat. Sein Profil allerdings verdankt er den gewonnenen Konflikten mit dem DFB, Kevin Kuranyi und Torsten Frings. Und auch Jürgen Klinsmann hat seinen Anteil am Aufstieg des Joachim Löw. Nicht nur, dass er den mäßig erfolgreichen Vereinstrainer Löw zum Co-Trainer der DFB-Elf beförderte, er dient dem coolen Badener auch stets als willkommener Gegenpol zur Stärkung des eigenen Images. Dass Löw sein smartes Auftreten mit fachlich fiundierten Analysen bereichert, macht ihn auch in der Fachwelt zu einer unumstrittenen Trainerpersönlichkeit.
Perspektive:
Die Zukunftsaussicht der Nationalmannschaft ist ein einziges Titelversprechen. Löw hat das historische Glück, auf ein riesiges Reservoir an talentierten Spielern zurückgreifen zu können. Erwähnt seien allein diejenigen Jungprofis, auf die Löw bei der WM in Südafrika noch verzichtet hat wie Mats Hummels, Benedikt Höwedes, Kevin Großkreutz oder Stefan Reinartz. Löw schenkt seinen Talenten bedingungsloses Vertrauen. Dass das keine Worthülsen sind, hat er bei dieser WM bewiesen, als er Shooting-Star Thomas Müller dem erfahrenen Piotr Trochowski vorzog oder den 24-jährigen Manuel Neuer ins Tor stellte. Er hat die Lehren aus der EM 2008 gezogen und auf frische Kräfte gesetzt. Besonderes Fingerspitzengefühl ist nun gefragt, wenn es um die mögliche Rückkehr des ehemaligen Platzhirsches Michael Ballack geht. Dass der Neu-Leverkusener freiwillig den Rückzug antritt, ist unwahrscheinlich. Schafft Löw die Integration des «Capitano», wäre dies wohl das letze Mosaiksteinchen auf dem Weg zum internationalen Titel.
Mangelnde Alternativen:
Angenommen Löw hört wider Erwarten doch auf: Wer wären die Nachfolge-Kandidaten? Infrage kämen da nur Felix Magath und Jürgen Klopp. Der Schalker Coach hat jüngst verkündet, mit Leib und Seele Vereinstrainer zu sein. Ein Engagement von «Quälix» ist für die Zukunft denkbar - aber frühestens in ein paar Jahren. Und «Kloppo» ist zwar schon TV-Bundestrainer, muss sich seine Meriten in der Bundesliga aber erst noch verdienen. Bleibt noch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer, der zwar gern DFB-Cheftrainer werden würde, aktuell aber nicht die Lobby hat, um Löw abzulösen. Sonst drängt sich aus der deutschen Trainergilde keiner auf. Obwohl: Otto Rehhagel sucht aktuell auch wieder eine neue Mannschaft.
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I liked this coach very much during the WM 2010, but also I see him became very snobbish and always showing off! We know he is a great coach but he is too much exaggerating with his fashion shows and the reaction he makes during the matches. He does not need to make all this show off, in the end of the day he is sharing a bed with a MAMINA….what for all this???????
jetzt antwortenKommentar meldenBin der gleichen Meinung . Gegen Spanien hätte von Anfang an ein zweiter Stürmer oder nach der Pause zuminest ein Marin auf den Platz gehört .
jetzt antwortenKommentar meldenI'm not German but I support strongly German Mannshaft, Joachim Loew was one of the best coach in South Africa, he made the whole world likes German team, and he is one of the best Germans coach so far after Beckenbauer. I wish he will accept the offer and remain to lead the Germans for European 2012. With my best respect. Sarah Jaff
jetzt antwortenKommentar meldenEigentlich ginge es dem deutschen Fußball besser würde Yoggi an der Spitze stehen als der falsche Fufziger der auch nicht viel besser ist als Ägidius. Fortsetzung folgt...
jetzt antwortenKommentar meldenErstaunlich und zugleich erschreckend welch Besserkenner sich hier wieder zu Wort melden. Joachim Löw ist der unumstrittene Trainer der unbeirrt, trotz allen Besserwissern, den Kader den wir heute haben, geschmiedet hat. Glückwunsch, eine tolle Mannschaft, die sich hervorragend durch das Turnier gespielt hat. Danke Jogi, danke Jungs! Auch sonst habt Ihr wahre Größe gezeigt und seit Bodenständig geblieben, Respekt!!!
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde, dass Herr Jogi Löw die Mannschaft gegen Spanien nicht motiviert und die falsche Taktik vorgegeben hat, sonst würden wir um den Titel spielen! Solche Patzer dürfen einen Trainer nicht passieren, deshalb bin ich nicht für Herrn Jogi Löw als Bundestrainer!
jetzt antwortenKommentar meldenOtmar Hitzfeld hat es mit seinen Schweizern vorgemacht, wie man den Spaniern Paroli bieten kann: mit Kampf, unbedingtem Siegeswillen, schnörkellos, früh attackieren und vor allen Dingen mental auf den Gegner eingestellt. Dies alles habe ich bei unserer Mannschaft vermisst. Es war fast das gleiche Durcheinander wie im Spiel gegen Serbien. Mit einer anderen Einstellung und Taktik hätte ein guter Trainer - wie Otmar Hitzfeld - positiv auf die Mannschaft einwirken können. Mit ein wenig Glück, wie die Spanier, wären die Schweizer auch etwas weiter gekommen! So halt ist Fußball. Ich bin enttäuscht
jetzt antwortenKommentar meldenich weiss nicht was ihr wollt.?? aber.... der löw und seine crew - einmalig !!!!! ein superergebnis !!!!!! unter den besten 4 der welt zu sein ist doch was. eigentlich mag ich kein fussball, es geht mir irgendwo vorbei. doch die deutsche mannschaft, das ganze team und auch die berichterstatter haben uns allen wunderbare fussballspiele gezeigt. es war eine freude zuzuschauen. ihr seid immer die mannschaft unserer herzen gewesen. vielen dank dafür. dieter köth-widera, bruchköbel ps euch gebührt ein toller empfang in berlin. und bleibt wie ihr seid. 2012 und 2014 seit ihr dann soweit.
jetzt antwortenKommentar meldenich weiss nicht was ihr wollt.?? aber.... der löw und seine crew - einmalig !!!!! ein superergebnis !!!!!! unter den besten 4 der welt zu sein ist doch was. eigentlich mag ich kein fussball, es geht mir irgendwo vorbei. doch die deutsche mannschaft, das ganze team und auch die berichterstatter haben uns allen wunderbare fussballspiele gezeigt. es war eine freude zuzuschauen. ihr seid immer die mannschaft unserer herzen gewesen. vielen dank dafür. dieter köth-widera, bruchköbel ps euch gebührt ein toller empfang in berlin. und bleibt wie ihr seid. 2012 und 2014 seit ihr dann soweit.
jetzt antwortenKommentar meldenEr soll bleiben! Ich freuemich schon auf EM 2012 und WM 2014, sollte ich dann noch leben!
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