VfB Stuttgart Cacau geht in Verlängerung

Nationalstürmer Cacau bleibt bis 2013 beim VfB Stuttgart. Ein neues Angebot des Vereins hat den 29-Jährigen schließlich doch noch überzeugt. Die Fans sind begeistert.

Cacau verlängert beim VfB (Foto)
Jubel bei den Stuttgarter Fans: Nationalstürmer Cacau bleibt dem Team erhalten. Bild: dpa

«Aber wenn es ums Geld gegangen wäre, hätte Cacau sicher gehen müssen. Er hatte viele Möglichkeiten im In- und Ausland, bei denen das finanzielle Angebot nochmal besser war als bei uns», sagte VfB-Sportvorstand Horst Heldt am Rande des Bundesliga-Spiels gegen den FSV Mainz 05. Der 29-Jährige selbst begründete seine Entscheidung so: «Meine Familie und ich fühlen uns in Deutschland und Stuttgart sehr wohl.»

Ende und Verlauf des Vertragspokers waren ungewöhnlich. Obwohl sich Verein und Spieler nach Angaben von Heldt schon drei Tage zuvor auf einen neuen Kontrakt geeinigt hatten, wurde das erst im Stadion verkündet, als das Spiel schon wenige Sekunden lief. «Wir haben uns davon noch einmal einen Schub für die Zuschauer und Spieler versprochen», sagte Heldt und war mit dem Ergebnis zufrieden. Die Nachricht löste unter den VfB-Fans großen Jubel aus.

Cacau verkündete im März noch seinen Abschied

Cacau hatte Ende März zunächst angekündigt, den VfB zu verlassen. Er fühle sich im Verein nicht ausreichend wertgeschätzt, sagte er damals. Am Samstag revidierte er diese Einschätzung. «Der Trainer hat mich überzeugt, zu bleiben. Das Gesamtpaket stimmt», meinte er. Heldt betonte ausdrücklich, dass Cacau «jetzt Verantwortung übernehmen will und muss». Damit gab ihm der VfB auch öffentlich den Status als Führungsspieler, den der gebürtige Brasilianer immer wieder gefordert hatte. Nach übereinstimmenden Medienangaben erhöht  der Verein sein Gehalt zudem auf rund drei Millionen Euro pro Jahr.

Cacau kam 2003 vom 1. FC Nürnberg nach Stuttgart. Bislang bestritt er 219 Bundesliga- und fünf Länderspiele. Als Hauptinteressent an ihm galt der FC Sevilla, aber auch der FC Schalke 04, der AC Mailand, die Blackburn Rovers und 1899 Hoffenheim wurden mit Cacau in Verbindung gebracht. «Ich wollte das vor der WM klären», sagte er.

cvd/phs/news.de/dpa

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Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • rebeca
  • Kommentar 2
  • 02.05.2010 22:06

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  • fabian
  • Kommentar 1
  • 02.05.2010 22:04

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