2. Bundesliga Rote Teufel nicht zu stoppen

Der 1. FC Kaiserslautern steht vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Der Tabellenführer besiegte den TSV 1860 München klar mit 4:0 (2:0) und erhöhte die Punkteausbeute nach 28 Spielen auf 61 Punkte.

FCK auf dem Weg in die 1. Liga (Foto)
Der FCK auf dem Weg in die 1. Liga. Die Lauterer Spieler jubeln über den 2:0-Sieg gegen 1860 München. Bild: dpa

Der Vorsprung auf den Tabellendritten FC Augsburg ist vor den letzten sechs Spielen auf acht Punkte angewachsen. Vor 39.690 Zuschauern trafen Markus Steinhöfer mit einem direkt verwandelten Eckball (10. Minute), Erik Jendrisek (30., 71.) und Ivo Ilicevic (90.) zum zehnten Heimsieg. Die Löwen mussten sich erstmals nach drei Siegen wieder geschlagen geben. Sie vergaben ein besseres Ergebnis durch einen verschossenen Foulelfmeter von Andreas Ludwig (34.).

Im Aufeinandertreffen der beiden bisher besten Rückrunden-Mannschaften (jeweils 19 Punkte) erwischten die Pfälzer den besseren Start. Beim Führungstreffer von Steinhöfer aber wurde 1860-Torhüter Gabor Kiraly von Jendrisek im Fünfmeterraum bedrängt, doch der Pfiff blieb aus. Stefan Aigner hatte gegen die zum 28. Mal in unveränderter Formation spielende FCK-Abwehr den Ausgleich auf dem Fuß (16.). Die 29. Auflage wird es nicht geben, denn Florian Dick ist nach der fünften Gelben Karte am Ostersonntag in Oberhausen gesperrt.

Jendrisek vergab nach einem Fehler von Mate Ghvinianidze kläglich (22.), machte es aber besser, als der Ex-Lauterer Mathieu Beda über den Ball säbelte und Adam Nemec freie Bahn hatte. Dessen Rückpass nutzte der Tscheche zum 2:0. Für München vergab Ludwig den Anschlusstreffer, als er einen Foulelfmeter zu schwach schoss und Tobias Sippel abwehren konnte. Jiri Bilik hatte Dominik Stahl nach einem Eckball mit dem Fuß im Gesicht getroffen. Die blutende Wunde musste mit fünf Stichen genäht werden. Stahl blieb in der Kabine.

Die Roten Teufel verwalteten nach der Pause den Vorsprung, blieben aber dennoch gefährlicher als die Löwen. Nemec wurde in letzter Sekunde am 3:0 gehindert (64.). Einen weiteren Fehler von Beda an alter Wirkungsstätte nutzte erneut Jendrisek zur frühzeitigen Entscheidung und verlängerte damit die FCK-Erfolgsserie. Für den Schlusspunkt sorgte Ilicevic.

cvd/phs/ivb/news.de/dpa

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