Bochum-Therapie für Werder?
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
An der Weser herrscht Tristesse nach dem Aus in der Europa League. Gegen Bochum soll ein Sieg gegen die Krise her. René Adler muss vor der gelben Wand bestehen, Frankfurt will die Bayern stoppen und Felix Magath reist zu seiner alten Liebe HSV.
Eintracht Frankfurt - Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)
Nach der Champions-League-Auslosung gilt die Aufmerksamkeit der Bayern wieder dem Liga-Alltag. Den bisher zwei Saisonerfolgen über die Eintracht in Meisterschaft und Pokal soll auch ohne Mario Gomez ein dritter Sieg folgen. Zudem zeigt die Formkurve der zuletzt dreimal unterlegenen Hessen, die auf die Stammkräfte Patrick Ochs, Maik Franz und Selim Teber verzichten müssen, nach unten.
1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)
Dicke Luft in Hoffenheim: In der Rückrundentabelle rangiert das Team von Trainer Ralf Rangnick mit nur sieben Punkten auf Rang 16. Dagegen ging es bei den Gastgebern zuletzt aufwärts: Zwei Siegen in Serie ermöglichten die Flucht aus der Abstiegszone. Allerdings muss der Club auf seinen erfolgreichsten Torschützen Albert Bunjaku verzichten. Die Gäste treten erneut ohne ihr Sturmduo Chinedu Obasi und Demba Ba an, können aber wieder mit Andreas Ibertsberger und Andreas Beck planen.
VfB Stuttgart - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)
Der Champions-League-Lehrstunde von Barcelona soll ein Erfolgserlebnis gegen Hannover folgen. Ohne Sieg würden die ohnehin geringen Chancen der Schwaben, sich erneut für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, auf ein Minimum sinken. Doch so einfach wie es scheint, wird die Aufgabe gegen den Drittletzten nicht: Schließlich reist Hannover nach zwei Siegen in Serie mit reichlich Rückenwind an. Handicap: Der vom VfB ausgeliehene Elson muss passen.
Werder Bremen - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)
Viel Zeit bleibt nicht, um das unglückliche Aus in der Europa League zu verarbeiten. Nur zwei Tage nach dem dramatischen 4:4 gegen Valencia wollen die Werder-Profis zurück in die Erfolgsspur. Der Gegner ist angeschlagen: In Wolfsburg und gegen Dortmund gab es für Bochum null Punkte und insgesamt acht Gegentore. Der von neun auf vier Zähler geschrumpfte Vorsprung auf Platz 15 bereitet Sorge. Zudem fehlt den Gästen in Milos Maric ein wichtiger Stabilisator. Werder muss auf Aaron Hunt verzichten (Muskelprobleme in der Wade). Für ihn dürfte Philipp Bargfrede in die Startelf rücken.
SC Freiburg - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)
Die Ausgangslage beider Aufsteiger könnte kaum unterschiedlicher sein: Der seit zwölf Spielen erfolglose SC ist als Tabellenvorletzter zum Siegen verdammt, Mainz darf als Tabellen-7. noch immer von einem internationalen Wettbewerb träumen. Auch die Statistik spricht für die Gäste: Alle drei bisherigen Liga-Partien gewannen die Mainzer. Zudem müssen die Freiburger auf ihren torgefährlichsten Angreifer Mohamadou Idrissou verzichten. Den Mainzern fehlt Aristide Bancé.
Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr)
Das 4:2 gegen den HSV hat Bayer den Glauben an den Titel zurückgegeben. Deshalb wollen sich die Remis-Könige der Liga (11) nicht mit einem Unentschieden begnügen. Im Mittelfeld hat Trainer Heynckes die Qual der Wahl zwischen Rückkehrer Toni Kroos und dem gegen Hamburg starken Renato Augusto. Der BVB wähnt sich nach zuletzt zwei deutlichen Siegen auf Europa-League-Kurs. Noch ist offen, ob der gesperrte Nuri Sahin durch Rekonvaleszent Sven Bender ersetzt werden kann.
Hamburger SV - FC Schalke 04 (Sonntag, 15.30 Uhr)
Der Revierklub steht vor einer Reifeprüfung. Gelingt auch in Hamburg ein Sieg, könnte der Traum von der ersten Meisterschaft seit 52 Jahren Wirklichkeit werden. Nur einmal stand das Team in seiner Liga-Historie am 26. Spieltag besser da. Zudem haben Spiele gegen seinen ehemaligen Verein für Magath noch immer einen besonderen Reiz. Dem HSV, der womöglich auf Aogo verzichten muss, droht erstmals seit dem 1. Spieltag der Sturz aus den internationalen Rängen.
VfL Wolfsburg - Hertha BSC (Sonntag, 17.30 Uhr)
Die Hertha steht noch immer unter Schock. Das von massiven Fan-Protesten begleitete 1:2 im Kellerduell gegen Nürnberg hat tiefe Wunden hinterlassen - und alle Beteiligten endgültig zur Planung für die 2. Liga animiert. Schließlich gelang bisher noch keinem Team, mit einem derartig dürftigen Punktestand (15) die Klasse zu halten. Nur ein ähnlich guter Lauf wie der des Gegners könnte helfen: In den vergangenen vier Partien verbuchten die Wölfe 12 Punkte.
oro/cvd/news.de/dpa
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren