2. Bundesliga Kiez-Kicker wollen vorlegen

Stanislawski taut auf - Krawalle in Rostock (Foto)
Wollen gegen den KSC wieder jubeln - die Spieler vom FC St. Pauli. Bild: dpa

Auf ein Neues: Der FC St. Pauli bläst wieder zum Angriff auf den 1. FC Kaiserslautern - und hofft diesmal auf mehr als ein Kurz-Gastspiel an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Mit einem Besuch im Theater stimmt sich die Mannschaft ein.

Mit einem Sieg gegen den Karlsruher SC wollen die Kiez-Kicker auf Platz eins stürmen und hoffen dann auf einen Ausrutscher des FCK, der zwei Tage später den SC Paderborn empfängt.

Die Spieler denken aber auch schon über den 21. Spieltag hinaus. «Mit unserem Teamgeist können wir Berge versetzen. Und wenn der Trainerstab auch dabei bleibt, könnten wir in der Bundesliga bestehen», sagt Mittelfeldakteur Florian Bruns. Und ergänzte: «Ich glaube nicht, dass Mannschaften wie Bochum, Nürnberg oder Freiburg besser sind als wir».

Drei Siege nacheinander haben das ohnehin große Selbstbewusstsein der Hamburger weiter gestärkt, daher erwartet Bruns einen klaren Sieg über den KSC: «In unserer Situation ist es egal, wer ans Millerntor kommt. Wir müssen jeden schlagen. Wir können nicht von einer Pflichtaufgabe sprechen.»

FC St. Pauli
Der Kiezklub in Feierlaune

Team amüsiert sich im Theater

Unter der Woche stimmte sich der Kader im Schmidt-Theater auf St. Pauli auf die Partie ein und amüsierte sich über Clubchef Corny Littmann, der im Stück «Villa Sonnenschein - Sex und Crime im Altersheim» eine tragende Rolle spielte.

Hinter dem Führungsduo geht das Gerangel um die weiteren Top-Plätze weiter. Der FC Augsburg, der bei Aufsteiger Union Berlin zu Gast ist, will mit dem fünften Sieg in Serie den dritten Tabellenrang verteidigen. Arminia Bielefelds Coach Thomas Gerstner sieht sein Team trotz der bitteren Niederlage zuletzt in Augsburg nach wie vor auf Aufstiegskurs.

«Wenn wir die nächsten 14 Spiele die Leistung von Augsburg bringen, dann werden wir die nötigen Spiele gewinnen, um aufzusteigen», sagte er vor der Heimpartie gegen die SpVgg Greuther Fürth, die mit dem neuen Trainer Mike Büskens dreimal gewonnen hat.

Zuschauerrekord und neue Hoffnung im Abstiegskampf

Im Verfolgerduell zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg wird voraussichtlich der bisherige Zuschauer-Saisonrekord von 41.491 Zuschauern im Spiel zwischen Lautern und der Fortuna am 23. Oktober 2009 gebrochen. Bereits 40 000 Tickets sind verkauft worden. «Fortuna ist die heimstärkste Mannschaft der Liga, aber wir können überall punkten», meint MSV-Coach Milan Sasic vor dem Derby gegen den daheim noch unbesiegten Aufsteiger.

Im Tabellenkeller hofft «Schlusslicht» Rot Weiss Ahlen nach dem 1:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen gegen 1860 München auf einen weiteren Erfolg. Der Tabellenvorletzte FSV Frankfurt empfängt Alemannia Aachen, die TuS Koblenz ist bei Energie Cottbus (zuletzt drei Niederlagen) zu Gast. Oberhausen hofft mit Sportdirektor Hans-Jürgen Bruns als Interimscoach gegen den FC Hansa Rostock auf eine Ende der Negativserie von neun sieglosen Spielen.

oro/phs/news.de/dpa

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