EM-Finale erreicht Deutsche Hockey-Herren wollen den «Grand Slam»

Freude bei den deutschen Hockey-Herren. (Foto)
Freude bei den deutschen Hockey-Herren: Sie stehen im Finale gegen England.   Bild: dpa

Es fehlt nur noch ein Sieg: Deutschlands Hockey-Nationalmannschaft kann als erstes Herren-Team gleichzeitig Olympiasieger, Welt- und Europameister sein. Nach einem EM-Halbfinal-Erfolg ├╝ber Spanien muss dazu nun ein Sieg gegen England her.

Die deutschen Hockey-Herren greifen nach dem «Grand Slam»: Im Halbfinale der Europameisterschaft in Amsterdam besiegte die Auswahl von Bundestrainer Markus Weise Vize-Europameister Spanien mit 2:1 (0:0). Damit kann das deutsche Team bei einem weiterem Erfolg im Endspiel gegen England als erstes Herren-Team gleichzeitig Olympiasieger sowie Welt- und EM-Champion sein.

Allerdings muss daf├╝r ein Sieg ├╝ber England her, das zuvor durch Golden Goal ├╝berraschend 2:1 (1:1, 1:0) nach Verl├Ąngerung gegen Titelverteidiger und Gastgeber Niederlande die Oberhand behielt und erstmals seit 1987 im EM-Finale steht.

Die deutsche Auswahl, die 2007 im EM-Halbfinale an den Spaniern gescheitert war, daf├╝r aber das Olympia-Finale von Peking mit 1:0 und Gold gewann, wirkte wesentlich konzentrierter als in den wenig ├╝berzeugenden Vorrundenpartien. Da sich beide Seiten an das taktische Konzept ihrer Trainer hielten, den Gegner zu kontrollieren, gab es zun├Ąchst h├╝ben wie dr├╝ben wenige Einschussm├Âglichkeiten.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit bekam der EM-Zweite dann Oberwasser. Torh├╝ter Max Weinhold verhinderte per Glanzparade erst das 0:1 (22.), hatte dann aber Gl├╝ck, dass Eduard Arbos freistehend nur die Latte traf (24.). Und auch die einzige Strafecke der ersten 35 Minuten lie├čen die Spanier zum Gl├╝ck f├╝r die DHB-Elf ungenutzt.

Nach dem Wechsel erh├Âhten die Spanier ihr gef├╝rchtetes Pressing- Spiel, so dass Schlussmann Weinhold nun vermehrt in den Mittelpunkt r├╝ckte. Fast aus dem Nichts fiel dann aber nach einem der bis dahin wenigen Entlastungsangriffe die deutsche F├╝hrung, als Christoph Menke (48.) die gekonnte Vorarbeit von Moritz F├╝rste vollendete. Wenig sp├Ąter glich Eduard Tubau (58./Siebenmeter) f├╝r Spanien zun├Ąchst aus. Doch mit der ersten Strafecke machte Christopher Zeller (61.) den Final-Einzug perfekt.

Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat damit beide Teams im EM-Finale, denn die DHB-Damen fordern als Titelverteidiger die Niederlande heraus.

tno/news.de/dpa

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