Uefa-Cup Auf bald im Halbfinale

Thomas Schaaf und Dietmar Beiersdorfer (Foto)
Mögliches Wiedersehen im Uefa-Cup: Thomas Schaaf (Werder Bremen/r.) und Dietmar Beiersdorfer (Hamburger SV). Bild: dpa

Die Bremer Fußballfans dürfen sich auf den Ballzauberer Robinho freuen. Im Viertelfinale des Uefa-Cups wird der Brasilianer mit Manchester City beim SV Werder zu Gast sein. Auch auf den Hamburger SV wartet mit Udinese Calcio ein reizvoller Gegner. Im Halbfinale winkt dann ein norddeutsches Duell.

An der Weser denkt man gerne an den letzten Vergleich mit dem Serie A-Club aus Udine zurück, den die Bremer am 2. November 2005 nach einer Energieleistung mit 4:3 für sich entschieden. «Wir haben schon Bekanntschaft mit Udine gemacht und gemerkt, dass es nicht so einfach ist, gegen sie zu bestehen», sagte Trainer Thomas Schaaf rückblickend. «Man muss schon hervorragend draufsein, um sich durchzusetzen.»

Die Italiener haben im Achtelfinale immerhin Cup-Verteidiger Zenit St. Petersburg ausgeschaltet. Deshalb warnte Geschäftsführer Klaus Allofs auch mit Nachdruck vor dem Gegner: «Keiner sollte dem Irrglauben verfallen, dass wir jetzt leichtes Spiel haben, weil wir den großen AC Mailand geschlagen haben.»

Nach der heutigen Auslosung als «ganz besonders attraktiv» bezeichnete HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann den Gegner Manchester City mit den Ex-Hamburgern Vincent Kompany und Nigel de Jong. «Das ist eine tolle Herausforderung für unser Team. Dass wir zunächst in Hamburg spielen, empfinde ich nicht als Nachteil. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in dieser Konstellation schwere Aufgaben meistern kann», sagte Sportchef Dietmar Beiersdorfer mit Blick auf den 3:2-Sieg der Hanseaten im Uefa-Cup in Istanbul.

«Manchester City ist eine Mannschaft, die für mich unter die besten sechs Teams in England gehört. Die Mannschaft ist in allen Teilen sehr stark besetzt. Unser Ziel ist das Halbfinale», erklärte HSV-Trainer Martin Jol, der sich als ehemaliger Trainer von Tottenham Hotspur im englischen Fußball bestens auskennt. ManCity rangiert derzeit auf Platz zehn der Premier League. «Gegen englische Mannschaften zu spielen, ist immer sehr reizvoll», meinte Kapitän David Jarolim.

Sollten die beiden Nordclubs die nächste Runde erreichen, käme es im Halbfinale zum ersten deutschen Europacup-Duell seit 1999, als sich Bayern München und der 1. FC Kaiserslautern im Viertelfinale der Champions League gegenüberstanden. Auch in einer möglichen Partie gegen den HSV hätte Werder Bremen zuerst Heimrecht. Termine für das Halbfinale sind der 30. April und der 7. Mai. Das Endspiel findet am 20. Mai in Istanbul statt.

Die übrigen Viertelfinal-Partien bestreiten Paris St. Germain und Dynamo Kiew sowie Schachtjor Donezk und Olympique Marseille. Spieltermine sind der 9. und 16. April.

sbe/mas

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