Interview mit Jens Voigt «In einem Jahr bin ich wieder knackig und kernig»

Eine Woche ist es her, dass Jens Voigt mit seinem schweren Sturz bei der Tour de France für Entsetzen sorgte. Mittlerweile ist der 37-Jährige wieder in Berlin. Mit news.de sprach Voigt über seine Verletzungen, ein Comeback und nicht über Doping.

Jens Voigt will die Tour de France auch noch mit 38 Jahren in Angriff nehmen. (Foto)
Jens Voigt will die Tour de France auch noch mit 38 Jahren in Angriff nehmen. Bild: dpa

Herr Voigt, wie geht es Ihnen nach ihrem Sturz?

Jens Voigt: Das kann ich noch nicht genau sagen. Ich bin im Moment mit zahlreichen Nachuntersuchungen beschäftigt und warte noch auf die Ergebnisse.

Aber Sie planen schon Ihr Comeback für die Tour de France 2010?

Voigt: Klar möchte ich gern wieder fahren. Aber ich bin dann schon 38 und wir haben viele junge Talente in unserem Team, die sich für die Startplätze qualifizieren wollen. Ich bin noch nicht sicher, ob ich das schaffen werde.

Was sagen Ihre Familie und Ihre Ärzte zu diesen Plänen?

Voigt: Das ist alles kein Problem. In einem Jahr bin ich wieder völlig gesund, knackig und kernig.

Was sagen Sie zum zweiten Gesamtsieg Contadors bei der diesjährigen Tour?

Voigt: Contador war ein Mitfavorit, das war jedem klar. Die Frage war, wie stark Lance Armstrong sein würde. Für mich war klar, es wird Armstrong oder Contador.

Bisher war die Tour sauber, nun aber hat man offenbar verbotene Substanzen in Mülleimern gefunden...

Voigt: Ich habe echt keinen Nerv, mich jetzt darüber zu unterhalten. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Weiterführende Links:

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heh/news.de

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