Berlin (dpa) - Die SPD setzt sich für die Interessen der Hausärzte ein. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rief in einem Brief an die Bundestagsfraktion der Sozialdemokraten dazu auf, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Anstatt den Hausarztberuf unattraktiver zu machen, solle die Gruppe gestärkt werden, so Lauterbach. Hintergrund ist das Vorhaben von Union und FDP, den Allgemeinmedizinern keine höheren Honorarsteigerungen als anderen Ärzten mehr zuzugestehen. Die Hausärzte wollen im Herbst gegen diese Pläne protestieren.