18.10.2019, 15.15 Uhr

Richtig Heizen: Mit DIESEN 10 Tipps verheizen Sie Ihr Geld nicht

Richtig Heizen ist eine Kunst für sich. Dabei wollen wir es warm haben, aber nicht zu viel Geld verheizen. Wie Sie richtig heizen und dabei Umwelt und Geldbeutel schonen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Mit einigen Tricks können Sie beim Heizen Energie und Geld sparen. Bild: morrisfoto/adobestock

Gerade in den kalten Monaten läuft die Heizung bei einigen Menschen auf Hochtouren. Dabei ist es nicht nur für das Klima wichtig, den persönlichen Heizverbrauch in dieser Zeit zu drosseln, sondern es spart Energie und somit bares Geld. Mit einigen Tricks gelingt Ihnen richtiges Heizen spielend.

Heiz-Tipp Nummer 1: Bewusst heizen

Natürlich haben wir es gerne warm in den eigenen vier Wänden, aber sommerliche Temperaturen von 25 Grad Celsius müssen es nicht gerade sein. Deshalb reicht laut dem Umweltbundesamt im Wohnbereich eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius aus. Im Schlafzimmer sind 17 bis 18 Grad Celsius ideal. Im Badezimmer dürfen es sogar 22 Grad sein. Achten Sie darauf, dass die Räume nicht zu sehr auskühlen. Denn zum einen müssen Sie dann länger heizen, um die Räume wieder warm zu kriegen und andererseits steigt so das Schimmelrisiko. Wenn Sie für längere Zeit weg sind, ist es laut Experten ratsam, mit smarten Helfern die Raumtemperatur konstant zu halten.

Heiz-Tipp Nummer 2: Achten Sie auf die richtige Temperatur in der Nacht

Bei vielen Experten ist die Nachtabsenkung umstritten. Sie lohnt sich nur, wenn die Temperatur im Raum zu sehr absinkt, ansonsten ist es reine Energieverschwendung. Machen Sie am besten einen kleinen Test: Schalten Sie am Abend die Heizung aus und prüfen Sie am nächsten Morgen, wie sehr das Thermometer nach unten geklettert ist. Bei mehr als fünf Grad Celsius Verlust sollten Sie nachts mit niedriger Temperatur heizen.

Heiz-Tipp Nummer 3: Thermostate clever nutzen

Thermostatventile sind eine hilfreiche Lösung, um Energie zu sparen. Bis zu zehn Prozent an Heizenergie lässt sich so einsparen. Außerdem schaffen die technischen Helferlein immer die ideale Raumtemperatur, weil Sie festlegen können, um welche Uhrzeit ein Raum eine ganz bestimmte Temperatur haben soll. Auch ein Raumthermometer zahlt sich aus. So haben Sie immer einen genauen Überblick über die aktuelle Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit im Inneren.

Heiz-Tipp Nummer 4: Keinen Strom verheizen

Auf dem Markt gibt es viele kleine Heizstrahler oder Infrarotheizungen, die schnell für ein warmes Wohnklima sorgen. Doch Sie verheizen damit leider nur Strom, denn in Deutschland nutzt die Mehrheit der Menschen immer noch den Strommix und keinen reinen Ökostrom. Zu den Energiefressern gehören aber auch Nachtstromspeicherheizungen. Diese sollten eigentlich in keinem modernen Mehrfamilienhaus eingesetzt werden. Ein Austausch lohnt sich daher in jedem Fall.

Heiz-Tipp Nummer 5: Korrekt Dämmen und Luftzug vermeiden

Um Energie zu sparen, sind gedämmte Wände das A und O. Das gilt auch für den Bereich hinter der Heizung, denn so bleibt die Heizwärme im Raum und kann nicht nach draußen entfliehen. Im Baumarkt gibt es dafür spezielle Isoliermatten, wahlweise mit oder ohne Aluminiumbeschichtung. Auch die Heizrohre sind oft nicht abgedichtet und sollten isoliert werden. Gleiches gilt auch für Lücken in Fenstern oder Türen. Dadurch gelangt die Heizwärme ebenfalls unkontrolliert nach draußen. Mit Gummi- oder Profildichtungsband verhindern Sie diesen Wärmeverlust.

Heiz-Tipp Nummer 6: Lüften, aber bitte richtig

Regelmäßiges Lüften spart Heizenergie. Gekippte Fenster sorgen für keinen Luftaustausch, sondern kühlen nur die Wände aus. Am Tag sollten Sie deshalb mehrmals Stoß- oder Querlüften. In den Wintermonaten empfehlen Experten zwei mal täglich für fünf Minuten zu lüften.

Heiz-Tipp Nummer 7: Heizung checken

Fühlt sich Ihr Heizkörper kalt an? Dann kann es daran liegen, dass sich die Heizflüssigkeit nicht mehr richtig verteilt. Die Lösung dafür ist ganz einfach: Entlüften Sie Ihre Heizung. Das können Sie selbst machen oder Sie fragen einen Heizungsmonteur. Er kann die Heizanlage gleich checken und prüfen, ob es noch ein anderes Problem gibt, wodurch Sie jedes Jahr zu viel Geld verheizen.

Heiz-Tipp Nummer 8: Heizung austauschen kann sich auf lange Sicht rentieren

Alte Heizungen und Heizkessel belasten oft nur das Bankkonto. Moderne Brennwertkessel arbeiten enrgieeffizienter und schonen so die Umwelt und den Geldbeutel. Eigenheimbesitzer können entweder gleich eine ökologischere Variante wie eine Wärmepumpe oder eine Solarthermie einbauen lassen oder ihre Gasheizung mit neuer Brennwerttechnik aufrüsten lassen. Das fördert der Staat mit verschiedenen Programmen. Informationen darüber finden Sie bei der KfW-Bank oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Heiz-Tipp Nummer 9: Heizungswärme in der Nacht bewahren

Energieexperten raten heute, die Nachtabsenkungsfunktion am Heizungsventil nicht zu nutzen. Damit Sie in der Nacht aber nicht frieren müssen, ist es ratsam, die Heizung mindestens zwei Stunden vorher herunter zu drehen. Zusätzlich sollten Sie die Rollläden an ihren Fenstern herunterlassen, weil sie dadurch bis zu 20 Prozent an Energie einsparen.

Heiz-Tipp Nummer 10: Heizkörper freihalten

Vorhänge oder Möbel gehören nicht vor eine Heizung. Dadurch kann sich die Wärme verteilen und die Heizung muss mehr Energie aufwenden, um den Raum aufzuheizen. Auch das Thermostat sollte freibleiben, weil es die Raumtemperatur misst.

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bos/loc/news.de

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