Auswärtiges Amt Dezember 2018: Gefahr von Ausschreitungen! DAS müssen Frankreich-Touristen jetzt wissen

Frankreich-Urlauber müssen sich am Wochenende auf weitere "Gelbwesten"-Proteste einstellen. Vor allem in Paris ist besondere Vorsicht geboten. Aus Sicherheitsgründen bleiben Touristenattraktionen geschlossen.

Aktuelle Meldungen des Auswärtigen Amts bei news.de im Überblick. Bild: news.de-Montage/dpa

Regelmäßig gibt das Auswärtige Amt Reisehinweise und Reisewarnungen zu für Touristen gefährlichen Regionen heraus - sei es wegen Terror oder Naturkatastrophen. Wir halten Sie hier auf dem aktuellen Stand.

Auswärtiges Amt: Reisewarnungen und Sicherheitshinweise aktuell

+++ 07.12.2018: Gefahr von Ausschreitungen!DAS müssen Frankreich-Touristen jetzt wissen +++

Angesichts weiterer erwarteter Demonstrationen der "Gelbwesten" in Frankreich sollten Reisende sich umsichtig verhalten. Das Auswärtige Amt in Berlin rät, Demonstrationen zu meiden und mit Straßensperren und anderen Behinderungen zu rechnen.

Reisende sollten sich etwa in Paris über Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr informieren. Zahlreiche Geschäfte, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten werden am 8. Dezember geschlossen bleiben. So sollen unter anderem das Pantheon, die Türme der berühmten Kathedrale Notre-Dame und der Palais Royal für Besucher gesperrt bleiben, wie die französische Behörde für Nationaldenkmäler mitteilte. Daneben müssen Touristen auch auf Besuche des Eiffelturms, der Oper oder einiger Museen - darunter der weltberühmte Louvre und das Musée d'Orsay - verzichten.

Neue Proteste und Straßenblockaden sind für diesen Tag angekündigt. Das Auswärtige Amt warnt, man müsse am ganzen Wochenende insbesondere in der Innenstadt von Paris mit Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen gewalttätigen Demonstranten und den Sicherheitskräften rechnen.

+++ 13.11.2018: Waldbrände in Kalifornien 2018 - Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes +++

Urlauber in Kalifornien können sich bei mehreren Stellen über die derzeit wütenden Waldbrände informieren. Die Internetseite www.Calfire.ca.gov gibt Auskunft über die aktuelle Situation, etwas über die Luftqualität erfahren Reisende auf www.airnow.gov.

Beide Seiten nennt auch das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen. Die kalifornische Verkehrsbehörde Caltrans gibt auf www.dot.ca.gov Hinweise zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen. Besucher, die eine Reise nach Kalifornien geplant haben, können sich außerdem bei den gebuchten Hotels und der regionalen Tourismusbehörde erkundigen.

In Kalifornien wüten derzeit schwere Waldbrände. Besonders hart treffen diese den Norden des Staates, doch auch der Süden bleibt nicht verschont. In den Regionen Butte, Los Angeles und Ventura sind Evakuierungen notwendig. Darauf weist das Fremdenverkehrsbüro Visit California hin. In den umliegenden Regionen kann die Luftqualität beeinflusst sein. Das gilt zum Beispiel für San Francisco und die Bay Area. Daneben sind zahlreiche Straßen gesperrt.

+++ 10.09.2018: Erdbeben lösen in Neuseeland Tsunami-Warnung aus +++

Neuseeland wurde von einer Reihe Erdbeben erschüttert, die kurzzeitige Tsunami-Warnungen zur Folge hatten. Mindestens vier Beben wurden am Montag gegen 16 Uhr registriert. Das Beben vor den Kermadec-Inseln in 130 Kilometern Tiefe löste die kleineren Beben aus und wurde zunächst als Verursacher eines Tsunamis genannt, der Neuseeland treffen könnte. Das schrieb das Ministerium für Zivilschutz und Notfallmanagement auf Twitter. Nur wenige Minuten später gab die Behörde jedoch Entwarnung: Es bestand keine Tsunami-Gefahr.

+++ 23.08.2018: Hawaii rüstet sich für Hurrikan "Lane" +++

Hawaii bereitet sich wegen eines aufziehenden Wirbelsturms auf einen Notfall vor. Die Behörden gaben eine Hurrikan-Warnung für Hawaiis größte Insel Big Island sowie die Inseln Maui, Lanai, Molokai und Kahoolawe heraus. Das Zentrum von Hurrikan "Lane" könnte sich zwischen Donnerstag und Samstag über die Hauptinseln hinwegbewegen oder sehr nahe an ihnen vorbei ziehen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte.

Die Experten stuften den Sturm zwar am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf einen Hurrikan der Kategorie vier von fünf herunter, warnten aber trotzdem vor gefährlichen Bedingungen. Der Prognose zufolge könnte sich der Sturm in den nächsten zwei Tagen weiter abschwächen. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, David Ige, hatte bereits am Dienstag vorsorglich eine Notstandserklärung unterzeichnet, um im Ernstfall Ressourcen mobilisieren zu können. Einwohner und Besucher der Inselgruppe im Zentralpazifik sollten sich auf "erhebliche Auswirkungen" gefasst machen, teilte Ige über Soziale Medien mit. Präsident Donald Trump rief die Menschen auf den möglicherweise betroffenen Inseln dazu auf, sich vorzubereiten und den Anweisungen der Behörden zu folgen.

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