Auswärtiges Amt aktuell: Terror-Gefahr! Auswärtiges Amt warnt vor Sri-Lanka-Reisen

Nach dem Anschlag in Sri Lanka hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft. Das sollten Touristen jetzt unbedingt beachten.

Aktuelle Meldungen des Auswärtigen Amts bei news.de im Überblick. Bild: news.de-Montage/dpa

Regelmäßig gibt das Auswärtige Amt Reisehinweise und Reisewarnungen zu für Touristen gefährlichen Regionen heraus - sei es wegen Terror oder Naturkatastrophen. Wir halten Sie hier auf dem aktuellen Stand.

Auswärtiges Amt: Reisewarnungen und Sicherheitshinweise aktuell

+++ 27.04.2019: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Sri Lanka +++

Nach neuer Gewalt mutmaßlicher Terroristen in Sri Lanka hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für das Land verschärft. "Vor nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird abgeraten", hieß es am Samstag auf der Internetseite der deutschen Behörde. Zuvor hatte dies nur für die Hauptstadt Colombo gegolten, nicht für das gesamte Land.

In der Nacht zum Samstag (Ortszeit) waren nach mehreren Explosionen in einem von Sicherheitskräften umstellten Haus im Osten Sri Lankas 15 Leichen entdeckt worden. Knapp sechs Tage zuvor, am Ostersonntag, hatten neun einheimische Selbstmordattentäter mehr als 250 Menschen in dem Inselstaat im Indischen Ozean getötet.

+++ 23.04.2019: Nach Terror-Anschlägen in Sri Lanka: Reisehinweise des Auswärtigen Amtes +++

Eine Anschlagsserie auf Kirchen und Luxushotels hat am Ostersonntag Sri Lanka erschüttert, dabei starben mehr als 300 Menschen. Das Land ist ein beliebtes Fernreiseziel bei deutschen Urlaubern.

Aktuell müssten Reisende im ganzen Land, speziell aber rund um Flughäfen, mit Absperrungen und Kontrollen rechnen, heißt es in den aktuellen Hinweisen. Spätestens vier Stunden vor Abreise sollte man am Flughafen eintreffen. Die Anschlagsorte sowie öffentliche Plätze meiden Urlauber lieber weiträumig, rät das AA. Sie sollten mit ihrem Veranstalter und Fluggesellschaften engen Kontakt halten, Medien vor Ort verfolgen und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge leisten.

Touristen müssen mit Einschränkungen rechnen. So rät das Auswärtige Amt (AA) in seinen aktuellen Reisehinweisen etwa dazu, öffentliche Plätze zu meiden.

+++ 08.04.2019: Nach Tod von deutscher Touristin - Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für Thailand +++

Das Auswärtige Amt (AA) warnt in seinen Reisehinweisen vor zunehmender Kriminalität in Thailand, speziell vor Diebstählen, Vergewaltigungen und Raubüberfällen - teilweise mit Todesfolge. Insbesondere Urlaubern in den Touristenhochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya rät das Ministerium zur Vorsicht.

Explizit werden in den Reisehinweisen die monatlichen Vollmond-Partys auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel Koh Pha Ngan erwähnt. Dort sei es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. "Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden." Zuletzt wurde eine deutsche Touristin in Thailand nach einer Vergewaltigung ermordet.

+++ 18.03.2019: Nach Schüssen in Utrecht – Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Niederlande +++

Nach Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht am 18.03.2019 hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für die Niederlande verschärft. Reisende werden gebeten, die lokalen und sozialen Medien zum Beispiel der Polizei Utrecht zu verfolgen, den Hinweisen und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten, bis zur Entwarnung in sicheren Unterkünften zu bleiben beziehungsweise die betroffenen Bereiche in Utrecht weiträumig zu meiden.

+++ 10.03.2019: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei +++

Nach der Entscheidung türkischer Behörden, mehreren deutschen Korrespondenten keine neue Arbeitsgenehmigung zu erteilen, hat das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft. Es könne "nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift", heißt es nun dort.

"Wenn Journalisten an der Arbeit gehindert werden, ist das mit unserem Verständnis von Pressefreiheit nicht vereinbar", kritisiertAußenminister Heiko Maas (SPD) im "Tagesspiegel am Sonntag". Ohne kritische Presse gebe es keine freie Demokratie.

Die Pressekarten ausländischer Korrespondenten laufen jedes Jahr Ende Dezember ab und müssen dann neu beantragt werden. Die türkischen Behörden haben in den vergangenen Wochen mehreren deutschen Journalisten die Pressekarte und damit die Arbeitsgenehmigung verweigert. Einige deutsche Journalisten haben ihre Akkreditierung bereits erhalten, andere warten noch. Auch Journalistenorganisationen haben das Vorgehen der türkischen Behörden kritisiert.

Das Auswärtige Amt (AA) verweist in seinen Hinweisen nunmehr auch auf Aussagen der türkischen Regierung von Anfang März: Wer im Ausland etwa an Versammlungen von Organisationen teilgenommen habe, die als "terroristisch" eingestuft würden, und in der Türkei Urlaub machen wolle, der könne bei der Einreise festgenommen werden. "Es muss davon ausgegangen werden, dass auch nicht-öffentliche Kommentare in sozialen Medien etwa durch anonyme Denunziation an die türkischen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden", heißt es auf der AA-Internetseite.

+++ 04.01.2019: Auswärtiges Amt warnt Thailand-Urlauber vor Verkehrsproblemen +++

Wegen des Tropensturms "Pabuk" hat das Auswärtige Amt einen aktuellen Reisehinweis für Thailand-Urlauber veröffentlicht. "Pabuk" werde möglicherweise zu Flutwellen im Süden Thailands und damit auch vor der Ferieninsel Koh Samui führen. "Reisende müssen auch mit Beeinträchtigungen im Fähr- und auch Flugverkehr rechnen", heißt es in dem Statement, das am Freitag auf der Internetseite des Amts zu lesen war. Reisende seien gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter beziehungsweise der Fluggesellschaft zu halten und die Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt zu beachten.

+++ 12.12.2018: Frankreich ruft nach Straßburg-Attacke höchste Sicherheitswarnstufe aus +++

Nach dem Angriff auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg, bei dem es mehrere Tode und zahlreiche Verletzte gegeben hat, wurde nun die höchste Sicherheitswarnstufe ausgerufen. Auch seien die Grenzkontrollen verschärft worden, teilt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite mit. Touristen werden geben, besonders vorsichtig zu sein und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten. Auch sollten Reisende Demonstrationen meiden und sich umsichtig verhalten. Schon in den letzten Wochen hatte das Auswärtige Amt vor gefährlichen Ausschreitungen, Protesten und Demonstrationen der "Gelbwesten" gewarnt. Wegen des erhöhten Sicherheitsrisikos ist nicht auszuschließen, dass es auch im öffentlichen Nahverkehr zuEinschränkungen kommen kann. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

+++ 07.12.2018: Gefahr von Ausschreitungen! DAS müssen Frankreich-Touristen jetzt wissen +++

Angesichts weiterer erwarteter Demonstrationen der "Gelbwesten" in Frankreich sollten Reisende sich umsichtig verhalten. Das Auswärtige Amt in Berlin rät, Demonstrationen zu meiden und mit Straßensperren und anderen Behinderungen zu rechnen.

Reisende sollten sich etwa in Paris über Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr informieren. Zahlreiche Geschäfte, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten werden am 8. Dezember geschlossen bleiben. So sollen unter anderem das Pantheon, die Türme der berühmten Kathedrale Notre-Dame und der Palais Royal für Besucher gesperrt bleiben, wie die französische Behörde für Nationaldenkmäler mitteilte. Daneben müssen Touristen auch auf Besuche des Eiffelturms, der Oper oder einiger Museen - darunter der weltberühmte Louvre und das Musée d'Orsay - verzichten.

Neue Proteste und Straßenblockaden sind für diesen Tag angekündigt. Das Auswärtige Amt warnt, man müsse am ganzen Wochenende insbesondere in der Innenstadt von Paris mit Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen gewalttätigen Demonstranten und den Sicherheitskräften rechnen.

+++ 13.11.2018: Waldbrände in Kalifornien 2018 - Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes +++

Urlauber in Kalifornien können sich bei mehreren Stellen über die derzeit wütenden Waldbrände informieren. Die Internetseite www.Calfire.ca.gov gibt Auskunft über die aktuelle Situation, etwas über die Luftqualität erfahren Reisende auf www.airnow.gov.

Beide Seiten nennt auch das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen. Die kalifornische Verkehrsbehörde Caltrans gibt auf www.dot.ca.gov Hinweise zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen. Besucher, die eine Reise nach Kalifornien geplant haben, können sich außerdem bei den gebuchten Hotels und der regionalen Tourismusbehörde erkundigen.

In Kalifornien wüten derzeit schwere Waldbrände. Besonders hart treffen diese den Norden des Staates, doch auch der Süden bleibt nicht verschont. In den Regionen Butte, Los Angeles und Ventura sind Evakuierungen notwendig. Darauf weist das Fremdenverkehrsbüro Visit California hin. In den umliegenden Regionen kann die Luftqualität beeinflusst sein. Das gilt zum Beispiel für San Francisco und die Bay Area. Daneben sind zahlreiche Straßen gesperrt.

+++ 10.09.2018: Erdbeben lösen in Neuseeland Tsunami-Warnung aus +++

Neuseeland wurde von einer Reihe Erdbeben erschüttert, die kurzzeitige Tsunami-Warnungen zur Folge hatten. Mindestens vier Beben wurden am Montag gegen 16 Uhr registriert. Das Beben vor den Kermadec-Inseln in 130 Kilometern Tiefe löste die kleineren Beben aus und wurde zunächst als Verursacher eines Tsunamis genannt, der Neuseeland treffen könnte. Das schrieb das Ministerium für Zivilschutz und Notfallmanagement auf Twitter. Nur wenige Minuten später gab die Behörde jedoch Entwarnung: Es bestand keine Tsunami-Gefahr.

+++ 23.08.2018: Hawaii rüstet sich für Hurrikan "Lane" +++

Hawaii bereitet sich wegen eines aufziehenden Wirbelsturms auf einen Notfall vor. Die Behörden gaben eine Hurrikan-Warnung für Hawaiis größte Insel Big Island sowie die Inseln Maui, Lanai, Molokai und Kahoolawe heraus. Das Zentrum von Hurrikan "Lane" könnte sich zwischen Donnerstag und Samstag über die Hauptinseln hinwegbewegen oder sehr nahe an ihnen vorbei ziehen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte.

Die Experten stuften den Sturm zwar am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf einen Hurrikan der Kategorie vier von fünf herunter, warnten aber trotzdem vor gefährlichen Bedingungen. Der Prognose zufolge könnte sich der Sturm in den nächsten zwei Tagen weiter abschwächen. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, David Ige, hatte bereits am Dienstag vorsorglich eine Notstandserklärung unterzeichnet, um im Ernstfall Ressourcen mobilisieren zu können. Einwohner und Besucher der Inselgruppe im Zentralpazifik sollten sich auf "erhebliche Auswirkungen" gefasst machen, teilte Ige über Soziale Medien mit. Präsident Donald Trump rief die Menschen auf den möglicherweise betroffenen Inseln dazu auf, sich vorzubereiten und den Anweisungen der Behörden zu folgen.

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