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Hochzeit: Deutsche Promis erklären das Phänomen "Royal Wedding"

Am 19. Mai findet das mediale Großereignis des Jahres statt: die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle. Thomas Rath, Barbara Becker, Boris Entrup und Elna-Margret zu Bentheim haben die Royal Wedding für den Sender QVC analysiert.

Thomas Rath, Barbara Becker, Boris Entrup und Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim sind das prominente Experten-Team für QVC Bild: QVC/spot on news

Am 19. Mai blickt die ganze Welt nach London. Denn an diesem Tag werden sich Prinz Harry (33) und Meghan Markle (36) endlich das Jawort geben. Ein Thema, das auch die deutsche Prominenz beschäftigt: Am 19. April tagte in London der QVC Design-Gipfel, bei dem die prominenten Gesichter des Senders ins Studio in London geladen waren. Aus Deutschland waren die Design- und Style-Experten Thomas Rath (51), Barbara Becker (51), Boris Entrup (39) und Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim (38) dabei. Bei dem Treffen kamen die Promis unter anderem auch auf das bevorstehende mediale Großereignis zu sprechen: die royale Hochzeit.

Was wird Meghan Markle tragen?

Besonders spannend gestaltet sich natürlich die Frage, welches Brautkleid Meghan Markle an ihrem großen Tag tragen wird. Eine Frage, die vor allem Fashion-Experte Thomas Rath beschäftigt. Als Designer hat er natürlich seine ganz eigenen Überlegungen dazu angestellt: "Ich würde eher ein Kleid designen, das keinesfalls zu pompös ist, was den Rock angeht. Denn dieses 'Prinzessinnending' - wie es Diana damals trug - das waren ja Tonnen an Stoff und Seidentaft! Das finde ich alles zu old-fashioned."

Er könne sich die US-Amerikanerin gut in einem ähnlichen Kleid wie Herzogin Kate (36) bei ihrer Hochzeit im Jahr 2011 vorstellen. "Ich würde sagen, Meghan sollte sich auch 'schmal' anziehen. Vielleicht darf sie den Shoulder-Cut tragen, denn Schulter ist ja gerade sehr angesagt", vermutete der Modemacher. Eines hält er jedenfalls für sicher: "Meghan wird bestimmt einen Schleier und eine Tiara tragen."

Welches Braut-Make-up passt zu ihrem Typ?

Was das Make-up angeht, hatte Promi-Visagist Boris Entrup einen heißen Tipp: "Bei einem royalen Familienmitglied wird natürlich erwartet, dass das Make-up und die Haare zum Kleid passen." Er vermutet daher, dass es "nichts Opulentes, sondern eher stilvoll schlicht" werden könnte.

"In der Kirche wird es sehr dezent, vor allem um die Lippen herum. Schließlich will Harry nach dem Kuss nicht noch Lippenstift an sich haben", erklärte Entrup. Was er Meghan deswegen beim Braut-Make-up rät: "wasserfesten, kussechten Lippenstift". Ein reduziertes Make-up sei Meghan Markles "Keylook": Sie werde deswegen wohl dunkel betonte Wimpern, definierte Augenbrauen und Haut mit einem "wunderbaren Glow" haben.

Wird Prinz Harry mit oder ohne Bart heiraten?

Bekannt ist, dass ausgerechnet die Queen nicht gerade ein Fan von Prinz Harrys Vollbart ist. "Bei Harry wird heiß diskutiert, ob er einen Drei-Tage- oder Fünf-Tage-Bart tragen wird oder sich vielleicht glatt rasiert. Ich bin gespannt und ich denke, es wird gestutzt und formal korrekt sein", lautete die Vermutung von Style-Experte Boris Entrup in dieser Hinsicht.

Die Royal Wedding ist ein mediales Großereignis, das unter den Augen vieler Millionen Menschen stattfinden wird, da waren sich auch die Promi-Experten einig. Doch vor allem Fitness-Expertin und Designerin Barbara Becker hofft für Meghan Markle, dass sie an ihrem schönsten Tag des Lebens nicht nur von Formalitäten gestresst wird. "Ich wünsche ihr, dass sie die Zeit genießt. Dass sie möglichst viele Bilder von dem Tag im Kopf behält und nicht alles so schnell vorbeigeht", so die Ex-Frau von Boris Becker (50).

Während ihrer Ehe mit dem ehemaligen deutschen Tennis-Star war Becker selbst das eine oder andere Mal bei der britischen Königsfamilie eingeladen. Sie weiß daher ziemlich genau, wie streng die Regeln sind. "Ich war einmal in Windsor Castle eingeladen - gemeinsam mit der Queen, Prinz Charles, da war sogar noch die Königin Mutter am Leben. Da haben wir bei einem Staatsbesuch gelernt, wie man knickst - wie weit runter, was man anziehen und was man sagen darf, wenn man angesprochen wird", erzählte die 51-Jährige. Außerdem ist sie sich sicher: "Meghan musste sich sicherlich auf mehr vorbereiten."

Und was erwartet Meghan Markle nach der Hochzeit?

Was Meghan Markle nach der Hochzeit als zukünftiges Mitglied der britischen Königsfamilie erwartet, konnte Adelsexpertin Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim beim QVC-Gipfel berichten. "Das hört sich immer nach Märchen und Disney an, aber in erster Linie ist es ein Job", so die 38-jährige Ehefrau von Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt.

Man dürfe die Verantwortung nicht vergessen, die das "wichtigste Königshaus der Welt" habe. "Es ist jetzt einfach nicht mehr erlaubt, dass Meghan leicht bekleidet durch die Innenstadt läuft. Das musst du als junge Frau erst mal aushalten." Ist Meghan Markle darauf vorbereitet, was ihr bevorsteht? "Im Moment hat sie noch nicht ganz verstanden, was alles auf sie zukommt", glaubt die Adelsexpertin. "Sie kommt mir ein bisschen vor wie ein Welpe auf einer ihr unbekannten Spielwiese. Das ist aber auch gut so und das muss sie beibehalten. Und ich finde, sie sollte auch ihre eigenen Fehler machen dürfen. Die Zeit wird sie in die richtige Richtung führen."

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