Billig-Schminke zurückgerufen: DIESES Make-up ist mit Asbest verseucht

Teenager greifen beim Schminken oft zu preiswerten Produkten. Doch das kann gefährlich werden. In Großbritannien wurde mit Asbest verseuchtes Make-up zurückgerufen. Das Schlimme: Die Marke wird auch in Deutschland verkauft.

Make-up soll schöner machen - doch was, wenn die Schminke gesundheitsschädliche Stoffe enthält? (Symbolfoto) Bild: Fotolia / ronstik

Wer zu Make-up wie Lidschatten, Lippenstift, Rouge oder Kajal greift, möchte damit vor allem eines: Seine Schönheit unterstreichen und stets makellos aussehen. Doch wer zu Produkten der Billig-Marke Claire's greift, könnte vielmehr ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen. Die Schminke, die die US-amerikanische Accessoire-Kette in Großbritannien verkaufte, ist nämlich alles andere als unbedenklich.

Asbest in Make-up entdeckt! Kompaktpuder und Highlighter in der Kritik

Einem Bericht der "Daily Mail" zufolge wurde in den Schminkprodukten, die bei Claire's verkauft wurden, nämlich Asbest entdeckt. Rund 500 Filialen der Kette in Großbritannien hätten das Highlight-Set und ein Kompaktpuder verkauft, das der krebserregenden Substanz bei der Produktion ausgesetzt gewesen sei. Und offenbar sind die zu befürchtenden Gesundheitsschäden gravierender als gedacht: Nicht nur in Großbritannien wurden die beanstandeten Make-up-Artikel bei Claire's aus dem Verkauf genommen, der Rückruf soll sich auf ganz Europa beziehen.

Diese gesundheitlichen Schäden kann Asbest verursachen

Asbestfasern können, wenn sie eingeatmet werden, schwere Lungenschäden verursachen und sogar Lungenkrebs verursachen. Auch mit anderen Erkrankungen wurde Asbest in Verbindung gebracht. Aus der Beauty-Industrie wurde Asbest längst verbannt, doch bisweilen werden noch Spuren von Asbest in Talkumpuder gefunden - so auch in dem aktuellen Fall, in dem die pudrige Substanz in den Schminkartikeln verwendet wurde.

Ladenkette Claire's stellt Untersuchungsergebnisse infrage

Enthüllt wurde der Asbest-Skandal von niederländischen Behörden, die ihre Untersuchungsergebnisse der Billigschminke der EU-Kommission unterbreiteten. Daraufhin sei das Make-up erneut geprüft worden, wobei sich die Asbest-Funde bestätigt hätten. Die Ladenkette Claire's stehe dem Asbest-Skandal skeptisch gegenüber, schreibt die "Daily Mail", und habe sich bislang nicht dazu geäußert, in welchen Filialen mit Asbest verunreinigte Kosmetikprodukte verkauft worden seien. Das Unternehmen gab an, ausschließlich unbedenkliche Produkte zu verkaufen. Man lasse die Produkte sorgfältig auf Übereinstimmung mit EU-Richtlinien prüfen und sei sicher, dass die Produkte unbedenklich seien, ließ das Unternehmen mitteilen.

Claire's-Produkte in Großbritannien nach Asbest-Fund zurückgerufen

Dennoch sind die in die Kritik geratenen Produkte bereits aus vielen Claire's-Filialen verschwunden. Eine Unternehmenssprecherin teilte zudem mit, Kunden könnten das Kompaktpuder und die Highlighter-Palette in den Filialen zurückgeben und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen - zumindest in Großbritannien.

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loc/koj/news.de

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